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Erstellung der Homepage

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Die verschiedenen Möglichkeiten zur Erstellung der Homepage, den Zeitaufwand und die ungefähren Kosten kennen wir nun. Jetzt gilt es, die Pläne in die Tat umzusetzen. Dazu muss geklärt werden, ob man die Erstellung der Homepage in Eigenregie oder als Fremdleistung anstrengt. Entscheidet man sich für die Eigenregie, kommt dann die Frage: Online mit Baukasten beziehungsweise CMS oder lieber offline selbst programmieren?


Homepage vom externen Dienstleister erstellen lassen

Vor allem wenn man besondere Ansprüche an die Gestaltung und die technischen Funktionen der Homepage hat, kann die Zusammenarbeit mit einem externen Dienstleister sinnvoll sein. Bei besonders komplexen und zeitintensiven Projekten kann sich die Zusammenarbeit lohnen. Ein Dienstleister kostet zwar zusätzliches Geld, dafür erhält man aber eine fachkundige und zeitnahe Umsetzung der Website.


Ein externer Dienstleister geht mit einer unvoreingenommenen Sichtweise an ein Projekt heran und entwickelt so neue Ideen, an die der Homepagebetreiber selbst möglicherweise gar nicht denkt. Er bringt fachliches Know-How mit und kann besser einschätzen, welche Ideen technisch umsetzbar sind. Seine Erfahrung und Routine ermöglichen es ihm, die Homepage deutlich schneller zu erstellen als ein unerfahrener Homepagebetreiber.


Briefing erstellen und Anforderungen definieren

Bevor man die passenden Dienstleister kontaktiert, muss man sich Gedanken über die Projektanforderungen machen. Bei der Frage nach der Plattform kann der der professionelle Dienstleister beratende Funktion einnehmen. Er kann meist gut einschätzen, welche Plattform am besten zu den Bedürfnissen seiner Klienten passt. Fragen Inhalte und Elemente sowie Designvorstellungen sollten dem Profi jedoch vorgegeben werden.


Sobald man alle Anforderungen definiert hat, fasst man diese in einem kurzen Briefingdokument zusammen. Ein grober Zeitrahmen für die Umsetzung sollte ebenfalls erstellt werden. Das Briefing-Dokument dient anschließend als Verhandlungsbasis und Arbeitsgrundlage für den Dienstleister. Kleinere Homepageprojekte können gut von einem Freelancer betreut werden. Für umfassendere Projekte ist eine Agentur oftmals besser geeignet.


Achten Sie bei der Suche auf die Fachkenntnisse des Dienstleisters. Bestenfalls verfügt dieser über branchenspezifische Kenntnisse und Referenzprojekte. Auch beachtet werden sollte das generelle Kommunikationsverhalten. Wie schnell beantwortet er Mails und wie zufriedenstellend sind die Antworten auf Rückfragen?


Zusammenarbeit während der Erstellung

Ist der passende Dienstleister gefunden, ist es wichtig, eine reibungslose Erstellung der Homepage zu ermöglichen. Alle benötigten Dateien wie zum Beispiel Unternehmenslogos, Fotos, Texte und Designvorgaben sowie eventuell bereits vorhandene Homepages müssen für den Dienstleister zugänglich gemacht werden.


Zusätzlich ist es wichtig, für eventuelle Rückfragen zur Verfügung zu stehen. Selbst bei einem ausführlichen Briefing tauchen während der Homepageerstellung oft weitere Fragen auf. Ist ein Bereich der Website fertig gestellt, ist es wichtig zeitnah Feedback zu geben. So können anfallende Änderungen umgehend umgesetzt werden.


Ist die Homepageerstellung abgeschlossen, sollte man ein ausführliches Feedback geben, ob das Projekt zufriedenstellend umgesetzt wurde und wie gut der generelle Ablauf war. Soll in Zukunft die Pflege der Website ausgelagert werden, kann nun über die langfristige Zusammenarbeit gesprochen werden und weitere Projekte oder Anpassungen auf der Homepage geplant werden.


Homepage selbst erstellen: Offline oder Online?

Zur Erstellung einer eigenen Homepage stehen zwei unterschiedlichen Methoden zur Verfügung. Man kann dies online, das heißt im Internet, oder offline, das heißt auf dem heimischen PC, umsetzen.


Online

Bei der Online-Variante wird typischerweise mit Baukasten oder CMS gearbeitet. Die Erstellung der Homepage oder Änderungen an ihr werden direkt in einem Browser, etwa Google Chrome, vorgenommen. Durch einen Klick auf den Button „Veröffentlichen“ wird die Homepage online gestellt oder die Änderungen übernommen.


Der Vorteil dieser Methode ist, dass sie von überall aus angewendet werden kann. Alles, was man dazu braucht, ist ein Internet-Zugang. Alle Änderungen an der Homepage passieren auf den Servern des CMS oder Baukastens, und nicht auf der Festplatte des eigenen PCs. Ergänzend kann es sinnvoll sein, zusätzlich ein Bildbearbeitungsprogramm zu installieren.


Hierfür sind keinerlei Progammier-Kenntnisse erforderlich. Wer Grundkenntnisse in gängigen Programmen wie Microsoft Word mitbringt, wird sich schnell zurechtfinden. Klappt mal etwas nicht planmäßig oder tauchen Fragen zum Programm auf, kann man in der Regel auf einen User-Support zurückgreifen.


Offline

Die Offline-Variante steht in Verbindung mit einigen Programmier- und Anwendungskenntnissen. Bei ihr wird die Homepage komplett auf dem heimischen PC erstellt. Dazu ist zunächst kein Internet-Zugang erforderlich. Erst, sobald die Homepage fertig gestellt ist, wird sie auf den Server, auf dem sie untergebracht sein soll, übertragen.


Diese Methode ist im Gegensatz zum Homepage Baukasten nicht dezentral. Alle Dateien und die erforderliche Software liegen ja auf den Festplatten des heimischen PC. Es kann daher nur von den PCs aus gearbeitet werden, auf deren Festplatten die benötigten Dateien liegen.


Will man von einem anderen PC aus an der Homepage arbeiten, muss man zunächst wieder alle Dateien vom Server downloaden und alle benötigten Programme installieren. Programme, die für diese Variante benötigt werden, umfassen unter anderem für Programmiersprachen ausgelegte Editors (z. B. Notepad++), um HTML und CSS und andere Codes per Hand zu schreibe oder professionelle Web Entwicklungswerkzeuge mit Entwicklungsumgebung wie das Programm Dreamweaver von Adobe.


Einfache Webseiten, die in HTML und CSS programmiert wurden, lassen sich ohne weitere Werkzeuge lokal im Browser anzeigen. Manche Programmiersprachen wie PHP werden allerdings auf den Servern ausgeführt, auf denen die Homepage gespeichert ist. Um den PHP Code zu entwickeln und zu testen braucht man also außerdem eine Art virtuellen Server auf dem heimischen PC, welcher dem PHP Code die erforderliche Umgebung zur Verfügung stellt. Solche Entwicklungsumgebungen, zum Beispiel XAMPP, müssen also zusätzlich auf den PC heruntergeladen und installiert werden. Ohne sie kann weder die PHP Seite angezeigt noch die Funktionsfähigkeit offline getestet werden.


Während man bei der Online-Variante auf die Dienste eines Supports bei Fragen oder Fehlern zurückgreifen kann, ist man bei der eigenhändigen Programmierung in der Offline-Variante in der Regel leider auf sich selbst gestellt.


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„Homepage-Ratgeber.de“-Redaktion
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