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08.08.2018 - Ratgeber

Kostenlose Homepage erstellen

...Schritt-für-Schritt-Anleitung zur eigenen kostenlosen Website

Mit einem Homepage-Baukasten kann heute jeder schnell und einfach Websites gestalten und ins Netz stellen. Ohne jede Vorkenntnisse - und mit vielen Baukasten-Systemen auch völlig kostenlos. Die Vorgehensweise ist denkbar einfach: Man sucht sich einen geeigneten Homepage-Baukasten, gestaltet mit diesem die Website und wenn man fertig ist, drückt man auf “Veröffentlichen”. Und schon steht die eigene Homepage kostenlos online.


Damit dies in der Praxis so einfach funktioniert wie oben beschrieben, ist es vor allem wichtig, den richtigen Homepage-Baukasten auszuwählen. In den folgenden Zeilen erfährst du, was bei der Auswahl eines kostenlosen Homepage-Baukastens alles zu beachten ist, wie Homepage-Baukästen grundsätzlich funktionieren und wo die Grenzen von kostenlosen Baukastensystemen liegen. Dazu gehen wir näher auf zwei Homepage-Baukästen ein, die sich besonders gut für das Erstellen von kostenlosen Homepages eignen.

"Jimdo" Homepage
Star (Full) Star (Full) Star (Full) Star (Full) Star (Half)

Beste Leistung & Funktionen im Test
Beliebtester Anbieter bei Kunden

0,00 €
Dauerhaft kostenlos
"1&1" Homepage
Star (Full) Star (Full) Star (Full) Star (Full) Star (Half)

24/7 Telefonsupport inkl.
Sehr einfache Bedienung

0,99 €
30 Tage Geld zurück

Grundsätzliches zu Homepage-Baukästen

Um heute eine Homepage ins Netz zu stellen, brauchst du nichts als einen PC (bzw. einen Laptop) und eine verlässliche Internetverbindung. Du rufst die Seite eines passenden Homepage-Baukastens auf, registrierst dich mit deiner E-Mail-Adresse und schon kannst du anfangen an deiner Website zu arbeiten. Gute Homepage-Baukästen sind dabei weitgehend selbsterklärend - man findet relativ rasch heraus, wie sie funktionieren. Wer sich z. B. ein bisschen mit Office-Anwendungen (Word, Excel, Powerpoint, etc.) auskennt, sollte bei der Gestaltung seiner Website mittels Baukasten-System keinerlei Probleme haben. Websites können innerhalb weniger Minuten online gestellt werden. Programmierkenntnisse bzw. Kenntnisse in HTML oder CSS sind für die Websitegestaltung mit einem Homepage-Baukasten nicht erforderlich. Entscheidend ist aber, dass man den für seine Zwecke richtigen Baukasten auswählt!


Homepage kostenlos - wo ist der Hacken?

Mittlerweile gibt es ein umfassendes Angebot an unterschiedlichsten Homepage-Baukästen. Neben einfachen und dadurch auch sehr überschaubaren Modellen gibt es auch komplexere Anwendungen, mit denen du professionelle Business-Websites von kleinen und mittelgroßen Unternehmen gestalten kannst. Viele Homepage-Baukästen bieten ihren Nutzern kostenlose Einsteiger-Versionen, die für Website-Betreiber passen, die mit bestimmten Einschränkungen leben können. Stellt sich die Frage, welche Einschränkungen dies sind.


Die stärkste Einschränkung bei kostenlosen Homepage-Baukästen haben Benutzer wohl in Zusammenhang mit der Internetadresse bzw. dem Domainnamen. Wer seine Homepage kostenlos online stellt, hat eine Kennung des Homepage-Baukastens in seiner Domain: Also anstatt www. meine-eigene-website.de beispielsweise www. meine-eigene-website.baukastenname.de. Für private Homepages mag ein eigener Domainname nicht besonders wichtig sein, speziell im geschäftlichen Bereich - aber auch in Zusammenhang mit Vereinen - empfiehlt es sich aber, einige Euros in eine professionell wirkende Internetadresse zu investieren. Bei fast allen guten Baukastensystemen kannst du von der Gratis-Version unkompliziert auf eine professionelle Bezahlversion mit eigener Domain wechseln, ohne dass du die bisher gestaltete Website neu aufsetzen musst.


Eine weitere Einschränkung bei kostenlosen Homepage-Baukästen ist, dass sie in der Regel weniger Speicherplatz und oft nicht so viele Funktionen wie Bezahl-Systeme bieten. Und vielfach finden sich bei kostenlos erstellten Websites am unteren Seitenrand auch Werbung des Baukasten-Anbieters.


Für wen eignen sich kostenlose Homepage-Baukästen?

Als Grundregel sollte gelten: Je mehr du für einen Homepage-Baukasten ausgibst, desto mehr Speicher und desto mehr Funktionen sollte er bieten - und desto professioneller sollten die Websites am Ende aussehen. Umfassende Internet-Portale mit mehreren hundert Unterseiten wird man definitiv nicht mit einem kostenlosen Baukasten erstellen können - für kleinere Websites sind kostenlose Systeme mitunter aber ausreichend. Speziell wenn es sich um kleinere Websites im Familienbereich oder in Zusammenhang mit Hobbys handelt, machen Gratis-Homepages ab und an Sinn: Also beispielsweise für die erste Foto-Homepage eines Hobby-Fotografen, den Internet-Auftritt einer Schülerband oder die Website einer Freundesrunde.


Und auch wenn du testen möchtest, ob sich ein bestimmtes Baukastensystem für ein bestimmtes Homepage-Projekt eignet, bist du mit Gratis-Baukästen gut bedient. Wer für ein Unternehmen eine “seriöse” Website erstellt, kann durchaus mit der Gratis-Version eines namhaften Baukastens beginnen.


Kostenlose Homepage-Baukästen im Überblick

Bei der Auswahl eines kostenlosen Homepage-Baukastens solltest du vor allem auf folgende Punkte achten:

  • Einfache, selbsterklärende Bedienung
  • optisch ansprechende Designvorlagen (Templates)
  • kostenlose Verfügbarkeit der benötigten Funktionen und Apps - z. B. Bildergalerien, Einbettung von Videos, Kalenderfunktionen etc. Oft ist bei Gratis-Versionen die Verfügbarkeit von bestimmten Funktionen auf eine bestimmte Anzahl limitiert.
  • kostenlose Verfügbarkeit der erforderlichen Anzahl an Unterseiten
  • Ausreichend zur Verfügung stehender Speicherplatz
  • Höhe der laufenden Kosten, wenn auf eine Bezahl-Version gewechselt wird
  • Verfügbarkeit von Wunsch-Domains im Falle einer Umstellung auf eine Bezahl-Version. Wenn man später beispielsweise eine Homepage mit einer .de-Domain haben möchte, sollte der Homepage-Baukasten auch .de-Domains anbieten.

Im Endeffekt kommt es bei der Gestaltung einer kostenlosen Homepage darauf an, dass der jeweilige Homepage-Baukasten die von dir gestellten Anforderungen erfüllt. Je mehr unverrückbare Anforderungen du hast, desto eher wirst du dich vom Gedanken an eine völlig kostenlose Homepage verabschieden müssen - und ein bis zweistellige monatliche Beträge in ein kostenpflichtiges Baukastensystem investieren.


Der unbestrittene Vorteil von kostenlosen Baukästen ist, dass du ihre Funktionsweise eben kostenlos testen kannst - und wenn du nicht mit ihnen zufrieden bist, einfach ein anderes System verwendest.

Hier findest du die beiden besten Anbieter, die kostenlos Homepage-Baukästen zur Verfügung stellen:


Jimdo - bester kostenloser Anbieter

TESTSIEGER

   
Android Oreo; U+1F947; Goldmedaille Emoji                             

Note:
 1,3  
Punkte: 87/100
✅ Sehr einfache Bedienung    
✅ Schöne Designs für alle Branchen  
✅ Testsieger bei Computerbild & t3n  
✅ Beliebtester deutscher Anbieter  
✅ Sehr flexible Gestaltung möglich

» Hier geht es zum Anbieter


Der Homepage-Baukasten von Jimdo besticht besonders durch seine leichte Bedienbarkeit und sein ansprechendes Design - und genau aus diesen Gründen ist Jimdo nicht nur Testsieger bei Homepage-Baukasten.de, sondern auch bei t3n und bei Computerbild. Websites lassen sich mit Jimdo schnell, einfach und selbsterklärend gestalten - wobei sich Jimdo auch für Nutzer ohne Vorkenntnisse sehr gut eignet. Ein wesentlicher Vorteil von Jimdo ist zudem, dass alle Grundfunktionen dieses Baukastens bereits in der kostenlosen Version JimdoFree enthalten sind. Websites lassen sich mit der Gratis-Version von Jimdo ebenso einfach und schnell gestalten wie mit den Bezahltarifen. Der Unterschied zu den Jimdo-Bezahltarifen liegt vor allem darin, dass JimdoFree keine eigene Internet-Adresse bietet, sondern die Websites unter einer Subdomain von Jimdo zu finden sind. Also anstatt www. meine-domain.de beispielsweise www. meine-domain.jimdofree.com. Dazu kommt, dass die Gratis-Version von Jimdo etwas weniger Speicherplatz und Bandbreite bietet. Möchte man von JimdoFree auf einen Jimdo-Bezahltarif mit eigener Domain, mehr Speicherplatz und Zusatzfunktionen wechseln, ist dies einfach und rasch möglich, ohne dass man an der bestehenden Website etwas ändern muss. JimdoPro, der günstigste der Jimdo-Bezahltarife, ist bereits für 5 Euro monatlich zu haben. Auch mit ihm verfügt man bereits über eine eigene Internet-Adresse. » Hier geht es zum Anbieter


Wix - das Designwunder

Platz 3  

3rd Place Medal on Google
                                      

Note:
 1,8   
Punkte: 78/100              
✅ Weltweit größter Anbieter  
✅ Top Gratis-Version 
✅ Sehr einfache Bedienung
✅ Tolle Design-Vorlagen
✅ Viele Funktionen durch App-Markt

» Hier geht es zum Anbieter


Wix ist einer der weltweit größten Anbieter von Homepage-Baukästen. Mit einer Vielzahl an sehr ansprechenden Designvorlagen für unterschiedlichste Zwecke ist dieser Baukasten ein wahres Design-Wunder. Eine der zentralen Stärken von Wix sind zudem die verschiedenen Funktionen und Apps, die speziell bei Business-Websites Sinn machen - und die zum Teil auch in der kostenlosen Einsteiger-Version verfügbar sind. Auch Wix funktioniert in weiten Bereichen selbsterklärend, wer allerdings alle Vorteile dieses umfassenden Baukastensystems nutzen will, muss sich intensiver damit beschäftigen. Die Gratis-Version von Wix kann vor allem wegen der vielfältigen Designvorlagen und der zahlreichen Funktionen empfohlen werden.


Wie bei allen kostenlosen Homepage-Baukästen, werden auch in der Gratis-Version von Wix Websites nur auf einer Subdomain online gestellt: Wenn die Wunschdomain beispielsweise www. meine-domain.com ist, lautet die Internet-Adresse einer mit Wix gratis erstellten Website etwa www.mein-domain.wixsite.com, was sich zumindest für deutsche Ohren etwas unschön liest. Auch bei Wix kann man eine bestehende Website schnell und einfach in einen Bezahltarif upgraden. So kostet der Tarif Wix Combo mit eigener Domain monatlich 8,25 Euro. Dabei zu beachten ist, dass Wix zwar zahlreiche unterschiedliche Domain-Endungen bietet, aber noch keine “.de”-Domains im Angebot hat. Es besteht jedoch die Möglichkeit, eine von Wix erstellte Website ohne hohen Aufwand oder Kosten mit der .de-Domain eines externen Domain-Anbieters zu verknüpfen. » Hier geht es zum Anbieter


Der Autor
Dieter Krestel Magazin Dieter Krestel Magazin Dieter Krestel Magazin
Dieter Krestel
Dieter Krestel ist seit dem Jahr 2000 als freier Journalist für Online-Medien, Zeitschriften und Fachmagazine tätig. Zu seinen Schwerpunkten zählen neue Technologien, Wirtschaft allgemein sowie der Bereich Wandern und Reisen. Neben seiner journalistischen Tätigkeit berät Dieter Krestel Unternehmen bei ihrer Kommunikationspolitik.