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Homepage für Suchmaschinen optimieren

...Hier finden Sie alles Wissenswerte zum Thema

Die sogenannte Suchmaschinenoptimierung (engl. Search Engine Optimization, abgekürzt SEO) bezeichnet Anpassungen, die an einer Webseite vorgenommen werden, um eine bessere Auffindbarkeit und Platzierung bei den Suchmaschinenergebnissen zu erreichen und somit mehr Besucher zu generieren. Obwohl es auch andere Suchmaschinen wie Bing oder Yahoo gibt, nimmt Google bei der Internet-Suche eine weltweit überragende Stellung ein. In der Praxis geht es bei Suchmaschinenoptimierung demnach in vielen Fällen darum, dass die eigene Homepage bei den Suchergebnissen von Google so weit oben wie möglich gereiht wird. Unter den Begriff Suchmaschinenoptimierung fallen unterschiedlichste Maßnahmen, die aktiv dazu beitragen.

„Die Website wird im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung so gestaltet, dass Suchmaschinen sie optimal lesen und analysieren können, sodass die Website im besten Fall unter den ersten zehn Such-Resultaten erscheint.“ 

Suchmaschinenoptimierung umfasst sogenannte OnPage- und OffPage-Maßnahmen und reicht von der einfachen Kennzeichnung einer Überschrift durch eine größere Schriftart und Fettschrift, bis hin zur Optimierung diverser Meta-Daten der Webseite, die die Suchmaschine im Hintergrund auswertet ohne dass die Besucher oder der Betreiber der Homepage davon etwas mitbekommen.

Suchmaschinen bewerten Websites anhand unterschiedlichster Qualitätskriterien. Trotz aller Geheimhaltung der einzelnen Qualitätsfaktoren durch die Suchmaschinen-Unternehmen, gibt es bei der Suchmaschinenoptimierung einige allgemeine Grundsätze, die bei jedem Internet-Auftritt befolgt werden sollten. Eine deutlich gegliederte Webseite mit gut erkennbaren Überschriften und einer ausgewogenen Mischung aus Text und Bildern wird in der Regel als qualitativ hochwertiger eingestuft und erhält damit einen höheren Rang bei den Suchergebnissen als vergleichbare Webseiten, die diese Faktoren nicht aufweisen. Je mehr Qualitätskriterien eine Webseite beinhaltet, desto besser ist die Platzierung bei den Suchergebnissen und desto mehr Leute können auf die Webseite aufmerksam werden.


Was sind Vor-/Nachteile der Suchmaschinenoptimierung?

Eine gewissenhafte Durchführung von SEO-Maßnahmen bringt zahlreiche Vorteile mit sich. Die Suchmaschinenoptimierung hilft nicht nur dabei, dass die Webseite einer klaren und eindeutigen Struktur folgt, sondern ist ebenso ausschlaggebend dafür, wie gut die Kunden oder sonstige Interessenten eine Webseite online auffinden können.

Um einen Vorteil an einem Beispiel zu erläutern: eine gängige Maßnahme bei der Suchmaschinenoptimierung ist die einheitliche Kennzeichnung von Überschriften. Zur Abgrenzung vom normalen Fließtext müssten alle Hauptüberschriften (generell als „H1“ bezeichnet) somit beispielsweise in Schriftgröße 14 und fett eingestellt werden. Alle weiteren Unterüberschriften (z. B. H2 oder H3) sollten ebenfalls ein einheitliches Aussehen haben (z.B. in Schriftgröße 12 und mit einem bestimmten Farbakzent). Diese einheitliche Formatierung der Überschriften erleichtert es nicht nur dem Besucher der Webseite, sich zurecht zu finden, sondern wird auch von Google und Co. als positiver Faktor erkannt, sodass die Webseite einen für Google höheren Stellenwert erreicht. Bei Homepage-Baukästen erfolgt eine suchmaschinenfreundliche Formatierung der Überschriften in der Regel automatisch.

Je mehr solcher Anpassungen beachtet werden, desto höher rutscht die Webseite bei den Google-Suchergebnissen und desto besser wird die Webseite auch von Online-Usern gefunden. Im Umkehrschluss bedeutet das wiederum, dass die Webseite mehr besucht wird, und dass mehr Menschen die darauf befindlichen Angebote nutzen.


Was macht eine gute Suchmaschinenoptimierung aus?

Eine gute Suchmaschinenoptimierung muss geflissentlich und konstant durchgeführt werden. Die entsprechenden Anpassungen sollten auf der gesamten Webseite vorgenommen werden und nicht nur auf vereinzelten Unterseiten oder bei bestimmten Inhalten.

Das Geheimnis einer gelungenen SEO-Optimierung ist die unauffällige Einbindung der SEO-Faktoren auf der Webseite. Der Besucher soll eine ansprechend gestaltete Webseite auffinden, die mit tollen Inhalten und einer klaren Struktur überzeugt, ohne dabei zu bemerken, dass die Seite im Rahmen einer Suchmaschinenoptimierung entsprechend der Anforderungen von Google und Co. angepasst wurde.

Das Ergebnis einer guten Suchmaschinenoptimierung ist zunächst eine höhere Platzierung der eigenen Webseite bei den Suchergebnissen und in der Folge eine Steigerung der Besucherzahlen. Von der Suchmaschinenoptimierung profitiert somit nicht nur der Eigentümer der Webseite, sondern auch seine bestehende Kundschaft und neue Interessenten.


Wie optimiert man ganz konkret die eigene Webseite?

Die Änderungen, die bei einer SEO-Optimierung vorgenommen werden, müssen sowohl an der eigenen Webseite umgesetzt werden (OnPage-Faktoren), als auch in externen Bereichen (OffPage-Faktoren). OnPage-Maßnahmen umfassen alle Anpassungen, die auf der eigenen Webseite vorgenommen werden. Der Begriff der OffPage-Optimierung wiederum beschreibt vorrangig den Aufbau von externen Linkstrukturen auf anderen Webseiten. So ist es für eine gute SEO-Optimierung wichtig, dass verschiedene „Backlinks“ platziert werden. Diese Backlinks sind Verlinkungen von anderen Webseiten zur eigenen Webseite.

Anders ausgedrückt: Je mehr Links von und zu einer Website führen, desto besser. Besonders vorteilhaft im Hinblick auf SEO ist es, wenn große Portale mit sehr vielen Besuchern auf wichtige Inhalte der eigenen Homepage verlinken.

Alle wichtigen Maßnahmen, die im Rahmen einer Suchmaschinenoptimierung vorgenommen werden können, finden Sie hier im Überblick:

Überschriften:

Überschriften (H1) und Unterüberschriften (H2, H3 etc.) sollten klar und deutlich durch bestimmte Formatierungen wie beispielsweise die Schriftgröße, Fettschrift oder Farbakzente gekennzeichnet werden.

Inhalte:

Eine Webseite sollte auch im Rahmen einer SEO-Optimierung möglichst abwechslungsreich gestaltet werden. Dazu gehört beispielsweise ein ausgewogenes Verhältnis von Text und Bild. Die Bilder sollten zudem beschriftet werden und über aussagekräftige Beschreibungen verfügen.

Seitentitel:

Der Seitentitel ist die kurze Betitelung einer Webseite, die als eine Art Überschrift in einem geöffneten Tab (auch „Registerkarte“) angezeigt wird, also im oberen Bereich des Webbrowsers direkt unterhalb der Internet-Adresse. Der Seitentitel sollte den Inhalt der jeweiligen Seite bzw. Unterseite möglichst kurz und exakt beschreiben und nicht mehr als 70 Zeichen umfassen.

Meta Description:

Die Meta Description ist ein für den Besucher der Webseite unsichtbarer, kurzer Beschreibungstext, der den Inhalt der jeweiligen Webseite erläutert. Diese Beschreibung sollte eine maximale Länge von circa 60-170 Zeichen nicht überschreiten.

Keywords:

Google wertet die Texte auf einer Webseite aus. Wenn ein Unternehmen Grillwürstchen verkauft, will diese Firma auch unter diesem Suchbegriff möglichst schnell gefunden werden. Dementsprechend sollte dieses sogenannte Keyword – im konkreten Fall „Grillwürstchen“ – eher oft im Fließtext und auch regelmäßig in den Überschriften und weiteren Inhalten vorkommen. Da Suchmaschinen jedoch zunehmend versuchen, die Qualität eines Textes zu beurteilen, ist heute von einer zu exzessiven bzw. „unnatürlichen“ Häufung von Keywords abzuraten.

Interne Verlinkungen:

Auf der eigenen Webseite sollten interne Verlinkungen jeweils zu weiteren Unterseiten des Webauftritts führen. So kann der User sich auf der Webseite schnell von Unterseite A nach Unterseite B klicken und Informationen können schneller und einfacher gefunden werden.

Backlinks:

Backlinks sind Verknüpfungen mit anderen bzw. mit externen Websites. Je mehr Backlinks eine Webseite hat, desto besser ist die Verknüpfung mit anderen Seiten und desto schneller stoßen externe User auf die Webseite. Verlinkungen sollten nur auf professionellen und themenrelevanten Webseiten gesetzt werden.

Sitemap:

Eine sogenannte Sitemap bildet die Struktur bzw. den Aufbau einer Website ab. Für Suchmaschinen wird eine Website dadurch einfacher les- und auswertbar. Ein Verweis auf die Sitemap kann als kleiner Link im unteren Bereich einer Homepage eingebunden werden.

Internet-Adresse:

Die Internet-Adresse bzw. die URL einer Seite sollte den Namen der Firma/des Vereins/der Dienstleistung etc. möglichst prägnant und treffend wiedergeben. So sollten Unterverzeichnisse in der URL vermieden werden (bspw.: "www.mein-verien.de" anstatt "www.mein-verein.de/start/2016/index/de").

Social Media:

Die Webseite sollte Verknüpfungen zu Social-Media-Kanälen beinhalten. Grundsätzlich gilt: je häufiger eine Website mit anderen Websites verbunden ist, desto besser. Außerdem können somit zusätzliche Besucher via Facebook und Co. auf die Webseite zugreifen und auf das Angebot aufmerksam werden.

Google +:

Wird die eigene Webseite mit Google+ verknüpft, so können bei der Auflistung in den Suchergebnissen von Google zusätzliche Informationen angegeben werden. Beispielweise kann ein Logo eingebunden werden sowie Öffnungszeiten oder die Adresse.


Welche Lösungen helfen bei der Suchmaschinenoptimierung?

Um die Suchmaschinenoptimierung zu erleichtern, gibt es diverse Angebote. So haben viele Homepage-Baukästen bereits eine SEO-Optimierung inkludiert, wobei OnPage- und OffPage-Faktoren geprüft werden und Anpassungsvorschläge gemacht werden. Die meisten Design-Vorlagen bzw. Templates von Homepage-Baukästen sind zudem so aufgebaut, dass viele SEO-Faktoren schon bei der Einrichtung der Webseite beachtet und eingehalten werden. Etwa wenn es um die Kennzeichnung der Überschriften, die Benennung des Seitentitels oder Einbindung eines Logos geht. Viele Homepage-Baukästen verfügen über einen  Suchmaschinen-Assistenten, mit dem man den eigenen Internet-Auftritt Schritt für Schritt suchmaschinenfreundlicher gestalten kann. Fakt ist: Wer seine Website mit dem richtigen Homepage-Baukasten gestaltet, braucht sich zumindest um technische Detailfragen bei der Suchmaschinenoptimierung keine Gedanken machen.

Bei Unsicherheiten oder weiterer Prüfung empfiehlt sich die Nutzung eines sogenannten SEO Tools wie z.B. „Seitwert“ (www.seitwert.de). Gegen einen gewissen Kostenbeitrag kann dort die eigene Webseite im Hinblick auf eine SEO-Optimierung geprüft werden. Anhand der Auswertung durch das Tool kann der Eigentümer der Webseite dann sehen, welche weiteren Optimierungen er an seiner Seite vornehmen kann.

Auch Google bietet mit „Search Console“ einen Service der Daten, Werkzeuge und Diagnosefunktionen zur Suchmaschinenoptimierung bietet. Zudem empfiehlt sich eine Verknüpfung mit Google Analytics. Dieses Angebot hilft unter anderem dabei, das Nutzerverhalten auf der eigenen Webseite nachzuvollziehen und gibt anhand einer Auswertung der Besucherzahlen und des Bewegungsprofils wichtige Hinweise auf Stärken und Schwächen der eigenen Seite.

Der Dienst Google AdWords bietet zudem mit dem sogenannten „Keyword-Planer“ die Möglichkeit, die passenden Keywords für die jeweilige Webseite zu finden. Um erneut auf das Beispiel des Grillwürstchen-Unternehmens zurückzugreifen: mit Hilfe des Keyword-Planers lässt sich herausfinden, welche Keywords aus dem „Grillwürstchen-Sektor“ von anderen Nutzern gesucht werden, wie häufig und wo die Keywords gesucht werden und wie hoch die Konkurrenz durch vergleichbare Webseiten in diesem Bereich ist. Zudem können hier Vorschläge generiert werden, auf welche Keywords hin die Webseite optimiert werden sollte.


Hilfreiche Tipps


Jeanette Woelfling Erstellt von:
Jeanette Wölfling
Homepage-Expertin
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