Css Editor Css Editor Css Editor

SEO Grundlagen: Keywordrecherche

...Hier finden Sie alles Wissenswerte zum Thema

Egal ob Blog, Affiliate-Portal, einfache Unternehmens-Homepage, Nachrichten-Website oder Webshop: Die wichtigste Besucher-Quelle für die meisten Websites ist Google. So hat beispielsweise eine Studie von Inbound Marketing ergeben, dass 82 Prozent der Besucher der 200 größten deutschen Online-Shops über die einfache Google-Suche zu den Shops gelangen [1]. Für Betreiber von Websites bedeutet das: Die eigene Sichtbarkeit bei Google muss permanent optimiert werden, um möglichst viele Besucher anzulocken. Ein wichtiges Instrument dafür ist die Keywordrecherche.

Die Keywordrecherche ist eines der wichtigsten Aufgaben bei der Suchmaschinenoptimierung (SEO) einer Website. Dabei sind vor allem vier Fragen entscheidend, die durch solch eine Analyse beantwortet werden sollen:

  • Wonach haben die Besucher meiner Website, die von der Google-Suche kommen, konkret gesucht?
  • Wonach könnten potenzielle Besucher meiner Website bei Google suchen?
  • Wie viele Google-Nutzer geben die jeweiligen Suchbegriffe ein, die für meine Website relevant sind?
  • Wie ist mein Ranking bei den Keywords, die für meine Website relevant sind.

Was sind eigentlich Keywords?

Als Keywords werden in diesem Zusammenhang Suchphrasen bei Google bezeichnet. Sucht man bei Google nach „Waschmaschine“, ist „Waschmaschine“ das Keyword. Wird „Waschmaschine günstig kaufen“ eingegeben, ist das wiederum ein eigenständiges Keyword.

Die erste Aufgabe bei der Keywordrecherche ist es zu analysieren, wonach die Besucher meiner Website gesucht haben. Wichtig ist das deshalb, weil man so herausfinden kann, ob man mit seinen Inhalten tatsächlich auch die Nutzer erreicht, die man ansprechen will. Außerdem bekommt man so einen ersten Eindruck, bei welchen Themen die eigene Website bei Google eine gewisse Relevanz erreicht.

Um zu analysieren, über welche Suchanfragen die Besucher auf die Website gelangen, ist die kostenlose Google Search Console (https://www.google.com/webmasters/tools/home?hl=de) die erste Anlaufstelle. Hier kann sich jeder Website-Betreiber nach der Anmeldung mit einem Klick auf „Suchanfragen“ und „Suchanalyse“ anschauen, welche Suchbegriffe die Website-Besucher bei Google eingegeben haben. Als Ergebnis bekommt man eine Liste der Suchanfragen geliefert, die für die meisten Klicks auf die eigene Website gesorgt haben. Neben jedem Keyword wird dabei die exakte Zahl der Klicks auf die Website angezeigt.

Die Ergebnisse sind aus zwei Gründen nützlich. Zum einen kann man aus den Daten ablesen, bei welchen Themen die eigene Website bereits jetzt ein zufriedenstellendes Suchvolumen erreicht. Grund 2: Manchmal erlebt man hier Überraschungen. Nämlich, dass die Suchanfragen gar nicht zum eigentlichen Website-Inhalt passen. Zum Beispiel könnte die Keyword-Recherche ergeben, dass viele Nutzer auch „Waschmaschine günstig kaufen“ suchten und dann von Google zu einer Website geleitet werden, auf der es hauptsächlich um das Thema „Waschmaschine reparieren“ geht. Hier müsste dann am Text noch einmal gefeilt werden. Denn Nutzer, die nicht das finden, was sie suchen, sind unzufrieden. Und Google würde diese Unzufriedenheit mit einer schlechteren Ranking der entsprechenden Website bestrafen.


Wonach sucht die Zielgruppe?

Ein noch viel wichtigerer Bestandteil der Keywordrecherche ist es herauszufinden, wonach die Nutzer, die man selbst als Zielgruppe der Website auserkoren hat, bei Google konkret suchen. Ein Beispiel: Man betreibt einen Online-Shop, über den Waschmaschinen, Trockner und andere Haushaltsgeräte gekauft werden. Um mit dem Shop erfolgreich zu sein, muss sichergestellt werden, dass möglichst viele Besucher den Weg zum Online-Shop finden. Also recherchiert man, was Nutzer, die ein Kaufinteresse haben könnten, bei Google eingeben. Die Antwort darauf liefert das kostenlose Online-Tool „Keyword Datenbank“ (https://www.ranking-check.de/tipps-tools/seo-tools/keyword-datenbank/). Hier gibt man einen Oberbegriff ein und bekommt eine Liste aller dazu passenden Suchanfragen angezeigt – inklusive dem jeweiligen Suchvolumen.

Um bei unserem Beispiel „Waschmaschine“ zu bleiben: In diesem Fall würde man erfahren, dass über 450.000 Nutzer nach „Waschmaschine“ pro Monat bei Google suchen. Auf den Plätzen 2 und 3 folgen „Miele Waschmaschine“ mit rund 10.000 Anfragen und „Waschmaschine Ersatzteile“ mit 6.000 Sucheinträgen. Den Abschluss der Liste bildet „Waschmaschine für Singles“ mit 400 Suchanfragen pro Monat. Diese Keyword-Liste hilft dem Shop-Betreiber nun bei der Frage, welche Inhalte für potenzielle Kunden interessant sind. Je höher das Suchvolumen, desto lukrativer ist es, bei diesem Keyword bei Google eine hohe Platzierung zu erreichen.     

Die Liste der Top-Keywords zu einem Oberbegriff stellt die Arbeitsgrundlage für einen Website-Betreiber dar, der Suchmaschinenoptimierung betreiben will. Das Ziel ist es dann, bei möglichst vielen dieser Suchbegriffe eine gute Platzierung in den SERPs zu erreichen. SERP steht für Search Enginge Result Page – also Suchergebnisseite.

Die nächste Aufgabe bei der Keywordrecherche besteht nun darin zu überprüfen, wie die eigene Website bei den entsprechenden Keywords gerankt ist – also welche Position man bei Google aufweist. Selbst zu googeln macht in diesem Fall nur eingeschränkt Sinn, denn Google liefert jedem Nutzer personalisierte Suchergebnisse. Die eigene Website würde dann möglicherweise auf Seite 1 angezeigt, obwohl sie im bundesdeutschen Schnitt erst auf Seite 3 auftauchen würde.


Keyword-Recherche: Was haben die Mitbewerber zu bieten?

Aussagekräftige Antworten liefern professionelle SEO-Werkzeuge wie Xovi (www.xovi.de) oder Market Samurai (http://www.marketsamurai.com/). Diese Tools sind gleich aus mehreren Gründen sehr nützlich. Man kann sich dort zu jedem erdenklichen Keyword die topplatzierten Websites anzeigen lassen. Außerdem geben die Tools Informationen zum Renommee der entsprechenden Websites. Je gewichtiger die Websites sind, desto schwerer würde es, diese Website im Google-Ranking zu überflügeln. Entsprechende Faktoren sind beispielsweise das Domain-Alter und die Zahl der Backlinks auf diese Website. Anhand dieser Daten kann man sich als Webmaster eine To-do-Liste erstellen, bei welchen Keywords es sich nicht nur lohnen würde, sondern bei denen es auch realistisch sein kann, kurz- und mittelfristig im Ranking zu steigen. Was bringt es schließlich, mit viel Aufwand eine tolle Landing-Page zum Thema „Waschmaschinen für Singles“ zu schreiben, wenn man es damit  höchstens auf Seite 3 der Suchergebnisse schafft – die sich eh kaum ein Nutzer anschaut?

Die letzte Aufgabe bei der Keyword-Recherche besteht nun darin, sich die topplatzierten Websites zu einem Keyword detailliert anzuschauen.

  • Was bieten diese Websites den Nutzern für Informationen?
  • Wird nur dieses eine konkrete Thema behandelt, oder handelt es sich um ein Thema von mehreren?
  • Werden Bilder und Videos präsentiert, um das Thema zu veranschaulichen?
  • Welche anderen Websites verlinken auf diese Websites?

Diese Informationen dienen als Anregungen dazu, wie man seine eigene Website zu dem Thema aufbauen könnte und von welchen anderen Websites man versuchen sollte, Backlinks zu sammeln. Das Ziel dabei ist eindeutig definiert: Wie kann man dafür sorgen, dass die eigene Website die beste Informationsquelle zu einem bestimmten Thema wird. Und das schafft man, indem man das Beste von den topplatzierten Websites übernimmt und zusätzlich mit eigenen Ideen ergänzt!


People Avatars Black 17 Erstellt von:
„Homepage-Ratgeber.de“-Redaktion
Homepage Experten
Erstellt am:
Zuletzt aktualisiert am: