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Homepage erstellen: Kosten im Überblick

...Hier finden Sie alles Wissenswerte zum Thema

Es gibt mehrere Wege, um zu einer eigenen Homepage zu kommen. Entscheidender Faktor für die Wahl des jeweils richtigen Weges ist manchmal das zur Verfügung stehende Budget. Sich einen Überblick im Dschungel der unterschiedlichen Angebote und Vorgehensweisen zu verschaffen kann den Laien schnell überfordern. Die genauen Kosten um einen externen Dienstleister wie eine Web Agentur oder einen Web Designer zu beauftragen kennt kaum jemand. Und wie teuer kann der Unterhalt einer eigenen Homepage bei den unterschiedlichen Varianten werden?


Der folgende Ratgeber-Text soll einen Kostenvergleich zwischen Homepage-Baukästen und deren Alternativen liefern. Natürlich unterliegen alle Preise stetigen Schwankungen und sind deshalb nur ungefähre Richtwerte. Die folgenden Zeilen sollen vielmehr veranschaulichen, was es kostet, eine Homepage mit einem Homepage-Baukasten zu erstellen und zu unterhalten, und wie teuer die Alternativen im Vergleich dazu sind.


Fixkosten

Unabhängig auf welche Weise ein vollwertiger Internet-Auftritt erstellt wird: In jedem Fall werden Fixkosten für das Webhosting und die Domain, also die Internet-Adresse, fällig. Webhosting umfasst alles, was dafür erforderlich ist, um aus einer reinen Domain, also beispielsweise "http://name-der-homepage.de", ein funktionierendes Gesamtpaket zu machen. Dazu gehören unter anderem das Bereitstellen von Servern mit entsprechendem Speicherplatz und Bandbreite oder das Anlegen und Verwalten von E-Mail-Postfächern. Diese Fixkosten sind absolut unumgänglich, wenn man seine eigene Homepage betreiben will, völlig unabhängig davon, wie die Homepage eingangs erstellt wurde.


Kosten für Webhosting & Domain


Man kann Lösungen aus einer Hand wählen oder Webhosting und Domain von getrennten Anbietern beziehen. Der Markt an sich ist heiß umkämpft und nennenswerte Unterschiede in der Preisstruktur gibt es zwischen den einzelnen Anbietern nicht.


Webhosting ist in der einfachsten Ausführung für eher statische, private Homepages mit wenigen Unterseiten ab ca. drei bis vier Euro monatlich erhältlich, bis hin zu Lösungen für Unternehmen, die mit ca. zwanzig Euro pro Monat zu Buche schlagen.


Die Preise für Domains schwanken immer wieder. Klassische Domains wie „.de“ oder „.com“ sind meist für unter einem Euro pro Monat erhältlich, neue Domains wie „.berlin“ oder „.hamburg“ können auch schon zehn Euro monatlich überschreiten.


Kosten für Homepage-Baukästen


Kostenpflichtige Homepage Baukästen sind im Unterhalt ein wenig teurer als die Webhosting- und Domain-Angebote an sich. Die günstigsten Baukästen sind bereits für ca. sechs bis sieben Euro monatlich erhältlich. Die teuersten Exemplare kosten pro Monat ca. 30 Euro.


Fazit


Die Preisunterschiede zwischen einem Homepage Baukasten und einer individuellen Lösung können zwischen ca. einem und etwas über zehn Euro pro Monat betragen. Die höhere Preisdifferenz kommt vor allem bei Business-Lösungen wie Online Shops zum Tragen.


Erstellung der Homepage

Hierbei sollte man nicht nur der eigentlichen Erstellung, sondern auch gegebenenfalls mehr oder weniger regelmäßigen Aktualisierungen und Anpassungen Rechnung tragen. Die oben aufgeführten Fixkosten werden in jedem Fall fällig, ganz unabhängig davon, auf welchem Weg man die eigene Homepage umsetzt beziehungsweise umsetzen lässt.


Mit einem professionellen Dienstleister


Für einen professionellen Dienstleister wie einen Web Designer oder eine Web Agentur sollte man einen Stundensatz von mindestens 50 Euro und einen Zeitaufwand nicht unter 20 Stunden veranschlagen. Mit einem minimalen Kostenaufwand von 1000 Euro sollte also auf alle Fälle gerechnet werden. Für private und kleinere Projekte ist dies im Regelfall weder angemessen noch finanzierbar.


Mit dem CMS WordPress


Content Management Systeme, kurz CMS, wie zum Beispiel WordPress erfreuen sich großer Popularität. Mit ihnen lassen sich Ergebnisse erzielen, die sich mit einem Homepage-Baukasten messen können oder diesen sogar übertreffen. Im Detail betrachtet sieht es aber gar nicht so rosig aus. Um eine WordPress-Installation vornehmen zu können sind eine kostenpflichtige Domain und ein Webhosting-Service erforderlich.


WordPress selbst ist kostenfrei und es gibt auch viele kostenlose Design-Vorlagen, aber diese Templates sind ohne Experten-Kenntnisse nur rudimentär anpassbar. Kostenpflichtige Design-Vorlagen bieten zwar für Anwender ohne Programmier-Kenntnisse erweiterte Anpassungsmöglichkeiten, schlagen aber mit Kosten zwischen 30 und 60 US-Dollar zu Buche. Mit diesen kostenpflichtigen Design-Vorlagen und ohne Programmier-Kenntnisse erreicht man in etwa das Niveau eines Homepage-Baukastens. Der Support für diese Templates ist meist auf sechs Monate beschränkt.


Dazu kommt: WordPress ist auf Grund seiner Popularität ein besonders beliebtes Ziel für Hacker. Es reicht also nicht, sich mit WordPress und den Templates an sich auseinander zu setzen. Man muss außerdem auch ein gewisses Know How an IT-Sicherheit mitbringen und für regelmäßige Updates auch der Templates sorgen.


Mit einem Homepage-Baukasten


Für die Erstellung und regelmäßige Aktualisierung einer Homepage entstehen bei einem Homepage-Baukasten keine zusätzlichen Kosten. Die Erstellung ist dank einfachster Bedienung, die meist mit der Maus erfolgt, auch für Laien kein Problem. Und hinsichtlich eventueller Änderungen und Aktualisierungen ist man unabhängig von freien Ressourcen bei externen Dienstleistern. Und im Gegensatz zu CMS muss man sich keinerlei Gedanken um IT-Sicherheit, regelmäßige Updates und Hacker-Angriffe machen.


Fazit


Auch wenn Content Management Systeme und Homepage-Baukästen hier im direkten Vergleich dicht bei einander liegen, so spielt doch auch die vertragliche Bindung eine Rolle. Gute Anbieter für Homepage Baukästen bieten gerne kostenlose Testzeiträume für ihre Produkte an. Diese können bis zu 30 Tage betragen. Für die Dienstleistungen Webhosting und Domain gibt es keine Testzeiträume, die Verträge sind für mindestens zwölf Monate bindend. Daher ist es ratsam, zunächst die Möglichkeiten zu erforschen, die ein Homepage Baukasten bietet. Stellt man fest, dass man mit einem CMS nicht das gewünschte Resultat erzielen kann, muss man sonst sowohl für die Vertragslaufzeit für Webhosting und Domain bezahlen und sich zusätzlich einen Homepage Baukasten zulegen. Man hat also doppelte Kosten, statt gespart zu haben.


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„Homepage-Ratgeber.de“-Redaktion
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