Homepage erstellen: Zeitaufwand

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Du hast Dich dazu entschieden, Deine Homepage selbst zu erstellen. Nun ist die Frage nach dem Zeitaufwand natürlich sehr interessant. Ganz pauschal lässt sich diese Frage leider nicht beantworten. Der Zeitaufwand unterscheidet sich je nach Umfang und Komplexität der zu erstellenden Homepage und der gewählten Methode.


Homepage-Baukästen sind einer der effektivsten Wege, um eine Website eigenständig und ohne Programmierkenntnisse selber zu gestalten - und innerhalb von gerade einmal 8 bis 16 Stunden bis zur fertigen Internet-Präsenz ausgehen. Sie ermöglichen es dem Nutzer in ganz unterschiedlichem Ausmaß, seine Homepage zu individualisieren und den eigenen Vorstellungen gemäß anzupassen.


Mit dem Einsatz von Content Management Systemen (CMS) wie WordPress oder Joomla, ist ein professionelles Ergebnis nicht so schnell erreicht. Als pauschaler Richtwert für die Erstellung einer Website mit einem Content Management System werden vielfach 20 bis 40 Arbeitsstunden angegeben.


Am aufwendigsten gestaltet sich die eigenhändige Programmierung. Eine Homepage mit ca. fünf Unterseiten von Hand zu programmieren und mit Inhalten zu füllen kann gut und gerne mal 30 bis 40 Stunden dauern – zumindest wenn neben HTML und CSS auch „richtige“ Programmiersprachen eingesetzt werden. Dasselbe Ergebnis lässt sich mit einem Baukasten binnen eines Tages erzielen.


Zeitaufwand für Konzeption und Einarbeitung

Mit zum Zeitaufwand gerechnet werden muss darüber hinaus grundsätzlich auch die Zeit, die mit der Planung und der Einarbeitung in das gewählte System verbracht wird. Hat man sich gegen das eigenhändige Programmieren entschieden, umfasst dieser Zeitaufwand folgende Tätigkeiten:


Die Vorbereitung

Der Zeitaufwand ist hier je nach Projekt und Sorgfalt sehr unterschiedlich. Bei nur vagen Ideen und Vorstellungen sollte mehr Energie in diese Phase gesteckt werden, denn dies erspart bei den folgenden Arbeitsschritten sowohl Zeit als auch eventuelle böse Überraschungen. Wer hingegen eine bereits bestehende Homepage nachbauen oder importieren will, der kann diesen Schritt fast schon komplett überspringen.


Zu dieser Phase gehört die konzeptionelle Planung der Website. Es gilt, sich darüber klar zu werden, welches Ziel die Website verfolgt, und wie dieses Ziel am besten erreicht wird. Dabei entsteht in der Folge die inhaltliche Struktur der Website mit ihren einzelnen Unterseiten. Dazu gehören auch das entsprechende Navigationsmenü und benötigte Inhaltselemente wie etwa ein Kontakt-Formular oder eine Bildergalerie. Am besten entwirft man die Homepage zunächst auf dem Papier, Seite für Seite, und erstellt eine Liste mit den Funktionen, die die Homepage unbedingt aufweisen muss. Hier findest du weitere und detailliere Informationen zur Planung Deiner Homepage.


Vertraut machen mit dem CMS oder Homepage-Baukasten

Nachdem man sich für ein passendes Arbeitsmittel zur Homepage-Erstellung entschieden hat, folgt die Eingewöhnungsphase. Als erstes gilt es natürlich, sich mit der Benutzeroberfläche des Kundenkontos vertraut zu machen. Hier findet man die Optionen zum Hinterlegen und Bearbeiten persönlicher Informationen wie der Bankverbindung, die Möglichkeit, eine eigene Domain zu bestellen oder E-Mail-Postfächer anzulegen und zu guter Letzt natürlich den Zugang zum Tool selbst.


Vorlagen erstellen

Im Arbeitsbereich erfolgt die nächste Orientierungsphase. Wo finde ich welche Inhalts-Elemente und welche Bausteine? Der einfachste Weg ist es, sich als erstes an die Erstellung des Navigationsmenüs und Vorlagen für die Unterseiten zu machen. Das zuvor auf Papier erstellte Konzept gilt es jetzt nachzubauen.


Die erste Seite

Sobald das Menü und die entsprechenden leeren Vorlagen für die einzelnen Unterseiten erstellt wurden, geht es daran, die erste Seite mit Inhalten zu füllen. Wer während der Planungsphase bereits Bilder ausgewählt und Texte verfasst hat, kommt hier deutliche schneller voran. Während man die erste Seite erstellt, lernt man auch die Funktionen, Anpassungsmöglichkeiten und die Bedienung der unterschiedlichen Bausteine kennen. Die erste Seite ist natürlich die, die am meisten Zeit in Anspruch nimmt.


Corporate Design ergänzen

Bei der Erstellung der ersten Seite werden aber auch die Einstellungen vorgenommen, die auf die gesamte Homepage Anwendung finden. So müssen diese bei den nachfolgenden Unterseiten nicht erneut getätigt werden. Dazu zählen die Auswahl des Hintergrundbildes oder des Logos, und Einstellungen für den Kopfbereich wie Titel und Beschreibung der Homepage.


Hat man die Funktionen verinnerlicht, geht es mit den nachfolgenden Seiten deutlich schneller und flüssiger. Zu guter Letzt folgt dann wesentlich später noch der Feinschliff.


Der Feinschliff

Die Homepage ist fast fertig, jetzt kann sie noch optimiert werden. Hierzu gehört die Arbeit mit dem Suchmaschinen-Assistenten, eine Analyse der Homepage mit SEO- und Performance-Tests und gegebenenfalls die Optimierung von Texten hinsichtlich Keywords. Außerdem sollte die Auflösung einzelner Bilder so eingestellt werden, dass diese möglichst schnell geladen werden können. Das Erstellen eines sogenannten Favicons gehört ebenfalls zum Feinschliff.


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„Homepage-Ratgeber.de“-Redaktion
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