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Private Homepage » Was muss man Rechtliches beachten?

...Hier finden Sie alles Wissenswerte zum Thema

Auch als Betreiber einer rein privaten Homepage steht man Fragen und Problemen des Online Rechts gegenüber. Zu diesem Bereich gehören auch die zwei Themen dieses Ratgebers: Der Haftungsausschluss, oft auch Disclaimer genannt, sowie die Datenschutzerklärung.

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Der Haftungsausschluss / Disclaimer

Vor vielen Jahren schon haben sich sogenannte Disclaimer auf Homepages fest etabliert. Im Regelfall kündigt der Seitenbetreiber darin an, keinerlei Haftung für die Inhalte auf Webseiten zu übernehmen, auf die er in seiner eigenen Website verlinkt hat.


Rein rechtlich ist diese Art von Disclaimer leider völlig sinnlos. Vergleicht man es mit einer Situation im realen Leben, so hat der Disclaimer juristisch ähnlich wenig Relevanz, wie wenn man in eine Bank marschierte, sich lautstark von den nun folgenden Taten distanzierte und die Bank anschließend ausrauben würde. Im Vorfeld anzukündigen, dass man die Haftung für sein Verhalten und seine Taten nicht übernimmt sorgt schlicht und ergreifend nicht für Straffreiheit.


Einen weitaus sinnvolleren Disclaimer kann man sich von einem Generator wie zum Beispiel jedem von eRecht24 (https://www.e-recht24.de/muster-disclaimer.html) erstellen lassen und anschließend in die eigene Homepage einbinden. Die so erzeugten Disclaimer geben zumindest Auskunft darüber, dass die externen Inhalte und Links bei ihrer Einbindung in die eigene Homepage auf Rechtsverstöße geprüft und für unbedenklich befunden wurden.


Wer allerdings auf Links und externe Inhalte komplett verzichtet, der braucht auch keinen Disclaimer. Und zu den rechtlich vorgeschriebenen Pflichtbestandteilen einer Homepage gehört ein Haftungsausschluss ebenfalls nicht. Wer ausschließlich auf ihm bekannte und erwiesenermaßen seriöse Quellen verlinkt, kann sich den Haftungsausschluss eigentlich auch komplett sparen.


Die Datenschutzerklärung

Im Gegensatz zum Haftungsausschluss ist eine Datenschutzerklärung unter Umständen Pflicht. Dies ist der Fall, wenn Nutzer- und Besucherdaten vom Betreiber der Homepage selbst oder von Bestandteilen der Homepage, die von Drittanbietern stammen, dort gespeichert werden.


Direkt gesammelte Daten


Nutzerdaten, die vom Betreiber der Homepage selbst gespeichert werden können zum Beispiel aus den verschiedenen Arten von Formularen stammen, wie sie zum Beispiel bei Kontakt-Formularen, Gästebuch-Einträgen oder Kommentaren verwendet werden. Außerdem erstellen die Server, auf denen Homepages gespeichert sind, auch automatisch Protokolle zum Beispiel darüber, ob eine aufgerufene Seite korrekt ausgeliefert werden konnte oder ob es dabei zu Fehlern kam.


Von Dritten gesammelte Daten


Mit Analyse-Tools wie beispielsweise Google Analytics, lassen sich Besucherströme auf einer Website messen. Dabei sammelt etwa Google automatisch Daten von den Nutzern der Website. Verwendet man derartige Analyse-Tools, muss auf der Website darauf hingewiesen werden. Auch das Einbinden von Social Media Buttons (für beispielsweise Facebook oder Twitter) führt zumindest indirekt dazu, dass Nutzerdaten durch diese Unternehmen gespeichert werden.


Auch hier hilft ein Online Generator, wie er unter https://www.e-recht24.de/muster-datenschutzerklaerung.html zu finden ist, weiter. Aus der Checkliste der möglichen Anwendungen, für die eine Datenschutzerklärung erforderlich werden könnte, wählt man einfach die aus, die man auf seiner Homepage auch einsetzt. Im Anschluss wird die automatisch erzeugte Datenschutzerklärung einfach in die eigene Homepage eingefügt.


Fazit

Für Betreiber einer rein privaten Homepage gilt: Weniger ist mehr. Wer einfach ein paar Urlaubsbilder samt Begleittext veröffentlichen oder Gleichgesinnten Tipps für das gemeinsame Hobby geben möchte, sollte seine Homepage entsprechend reduziert aufbauen. Verlinkungen sollten sparsam eingesetzt und sorgfältig geprüft werden. Während ein Link zu einem offiziellen Hersteller oder Vertrieb von Modelleisenbahnen unbedenklich ist, sollte man bei Links auf andere private Homepages Vorsicht walten lassen.


Anwendungen von Drittanbietern wie Google Analytics sind für Betreiber von Online Shops oder Firmen-Homepages sinnvoll, für die private Website weniger. Gleiches gilt für Social Media Buttons, die zum Beispiel für Blog-Betreiber sehr nützlich sind, aber etwa für einen Hobby-Gärtner hingegen weitaus weniger Mehrwert bieten. Und Eingabe- und Formular-Felder sind nicht nur datenschutzrechtlich bedenklich, sondern stellen auch ein zusätzliches und vermeidbares Sicherheitsrisiko auf der eigenen Homepage dar.


Darüber hinaus gilt: Wer eine private Website betreibt, sollte sich neben den oben behandelten Themen vor allem auch darüber Gedanken machen, ob die Seite in die Impressumspflicht fällt – zumal es in diesem Bereich die meisten Abmahnungen durch darauf spezialisierte Anwälte gibt.



Avatar Erstellt von:
„Homepage-Ratgeber.de“-Redaktion
Homepage Experten
Erstellt am:
05.07.2016
Zuletzt aktualisiert am:
04.11.2016
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