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Private Homepage: Was muss ich bei der Kontakt-Seite beachten?

...Hier finden Sie alles Wissenswerte zum Thema

Eine eigene Homepage ist heute nicht mehr aus dem beruflichen, aber auch privaten Alltag wegzudenken. Nahezu jedes Unternehmen, vom Metzger bis zum Bauunternehmer, hat eine eigene Webseite. Auch immer mehr Privatleute und Familien verlagern ihr soziales Leben ins Internet und nutzen so die Chance, auch entfernt wohnende Verwandte und Freunde an ihrem Leben teilhaben zu lassen oder sich mit alten und neuen Bekannten zu vernetzen.


In diesem Ratgebertext erfahren Sie, auf was man achten sollte, wenn man eine Kontakt-Seite auf einer privaten Homepage einrichtet.

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Wie viele Informationen preisgeben?

Jeder, der Informationen ins Internet stellt sollte sich darüber bewusst sein, dass diese Informationen von jedem und überall abgerufen werden können – und dass das Internet in der Regel nur sehr langsam vergisst. Besonders wer auf einer privaten Homepage eine Kontaktseite einrichtet, muss sich darüber im Klaren sein. Der Vorteil einer rein privaten Homepage ist, dass sie nicht der Impressumspflicht unterliegt und dadurch auch keine Angaben zum Website-Betreiber oder dessen Wohnort gemacht werden müssen.


Kontaktaufnahme einfach gestalten

Stellt sich die Frage, welche Informationen man auf der Kontaktseite einer privaten Homepage unterbringt – und wie einfach man dadurch die Kontaktaufnahme gestaltet. Diese Frage ist nur individuell zu beantworten. Viele Personen gehen sehr freizügig mit Informationen im Internet um, und es passiert in der Regel wenig. Wer Vertrauen in seine Mitmenschen hat, kann auf seiner Kontaktseite neben seinem Namen auch seine Wohnanschrift, seine Telefonnummer und seine E-Mail-Adresse angeben. Also Dinge, die man früher bzw. noch heute im öffentlichen Telefonbuch findet. Fakt ist: je einfacher es ist, mit jemandem Kontakt aufzunehmen, desto öfter geschieht dies auch.


„Ich weiß, wo du wohnst…“

Dass darunter nicht ausschließlich wohlmeinende, an der Website interessierte Zeitgenossen sind, liegt auf der Hand. Wer auf seiner Website seine Telefonnummer und E-Mail-Adresse angibt muss damit rechnen, mitunter von zumeist illegalen Telefonverkäufern angerufen zu werden oder regelmäßig Spam-Mails zu erhalten. Wie viele private Informationen man auf der Website preisgibt, hängt zudem stark von der Art der Homepage ab.


Ein klassisches Beispiel: Wer eine Homepage über sein Luxus-Anwesen erstellt, darauf mit teuren Gemälden, Luxusteppichen und seiner Uhrensammlung protzt und sämtliche Kontaktdaten bis zur Wohnadresse angibt, sollte damit rechnen Besuch von Einbrechern zu bekommen. Wer hingegen hobbymäßig Fotos von seinen Bergtouren auf eine Website stellt und seine Adresse in den Kontaktdaten angibt, bei dem ist dieses Risiko durchaus überschaubar.


Kontaktformular als Lösung

Private Website-Betreiber, die mit Gleichgesinnten in Kontakt treten und dennoch nicht von Spam-Anrufen, Spam-Mails oder gar ungebetenen Besuchern gestört werden wollen, sollten auf der Kontaktseite ihrer Homepage ein Kontaktformular einrichten. Ein interessierter Website-Besucher kann dann einfach eine Nachricht in das Kontaktformular schreiben. Diese Nachricht wird dem Homepage-Betreiber als E-Mail weitergeleitet – ohne dass auf der Homepage eine E-Mail-Adresse angegeben werden muss.


Damit der Homepage-Betreiber zurückschreiben kann, muss der Verfasser der Nachricht meist seinen Namen, zumindest aber eine E-Mail-Adresse angeben. Da allerdings auch hier Spam auftreten kann, werden Kontaktformulare häufig durch sogenannte Captchas gesichert. Das sind in der Praxis meist verwackelte Bilder von Zahlen, die von Spam-Software schwer gelesen werden können und die in dafür vorgesehene Felder eingetragen werden müssen.


Erst wenn die Zahlen richtig eingetragen sind, lässt sich über das Kontaktformular eine Nachricht verschicken. Dadurch soll sichergestellt werden, dass die Nachricht von einer realen Person und nicht von einer Spam-Software versendet wird. Viele Homepage-Baukästen haben Kontaktformulare mit Captchas standardmäßig in ihrem Angebot.


Da sich Spam-Software immer weiter entwickelt, bieten viele Captchas heute auch keinen hundertprozentigen Schutz vor Spam mehr. Ein gewisses Risiko mit Spam konfrontiert zu werden besteht immer.


Wann ist ein Impressum Pflicht?

Wer mit seiner Website impressumpflichtig ist, kann ruhig auch bei den Kontaktdaten die Adresse und die Telefonnummer angeben, weil diese im Impressum ohnehin auch ersichtlich sein müssen. Die Frage ist, ab wann für eine Website Impressumspflicht besteht. Je nach Art der Webseite gibt es verschiedene Regelungen und Anforderungen an ein Impressum. Ist die Seite rein privat, ohne jeden kommerziellen Hintergrund, ist es nicht nötig ein Impressum auszuweisen. Allerdings darf die Seite keinerlei Bezug zu beruflichen Tätigkeiten haben. Auch wenn auf der Seite Werbung geschalten wird, ist ein Impressum Pflicht.


Die Seite wird dann vom Gesetzgeber als „Telemedium“ eingestuft, das „geschäftsmäßig“ (was nicht gleichbedeutend mit „gewerblich“ ist) tätig ist. Auch Blogger und Forenbetreiber, sei es auch nur privat, sollten deshalb über ein Impressum verfügen. Bei „geschäftsmäßigen“ privaten Webseiten sollten zumindest folgende Angaben veröffentlicht werden: Vor- und Zuname des Website-Betreibers, eine Post-Adresse sowie eine E-Mail-Adresse und eine Telefonnummer. Ganz wichtig: ein Postfach reicht nicht – es muss eine ladungsfähige Anschrift angegeben werden! Geregelt ist das ganze in § 5 TMG (Telemediengesetz) und in § 55 des RStV (Rundfunkstaatsvertrag).


Hilfestellung bei der Gestaltung eines Impressums bieten kostenlose Impressum-Generatoren, wie beispielsweise jener von eRecht24 (https://www.e-recht24.de/impressum-generator.html). Wer geschäftsmäßig eine Website betreibt und kein Impressum angibt, kann eine kostenpflichtige Abmahnung durch darauf spezialisierte Anwaltskanzleien riskieren. Im Zweifelsfall sollte man deswegen auf jeden Fall ein gültiges Impressum angeben.


Fazit

Wer eine rein private Website betreibt, die sich ausschließlich auf private und familiäre Inhalte bezieht, braucht theoretisch überhaupt keine Kontaktseite. Private Website Betreiber, die in Kontakt mit anderen Menschen treten wollen, sind in der Regel mit einem Kontaktformular am besten bedient. Fakt ist: Je mehr Kontaktmöglichkeiten auf der Kontaktseite einer privaten Homepage bestehen, desto eher nehmen Menschen auch Kontakt mit den Betreibern der Seite auf. Was viele positive, aber auch negative Folgen haben kann. Unterliegt eine Website der Impressums-Pflicht (was bei 90 Prozent aller Seiten der Fall ist), können im Kontaktbereich zumindest all jene Informationen angegeben werden, die auch im Impressum angegeben werden müssen.



Avatar Erstellt von:
„Homepage-Ratgeber.de“-Redaktion
Homepage Experten
Erstellt am:
05.07.2016
Zuletzt aktualisiert am:
04.11.2016
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