Private Homepage erstellen (+ Impressum): Was beachten?

...Schritt-für-Schritt zum eigenen erfolgreichen Internetauftritt!

Eine private Homepage ist eine Homepage, die nicht in der Absicht der Gewinnerzielung betrieben wird. Für viele Betreiber einer privaten Homepage stellt sich dennoch die Frage, ob sie rechtlich verpflichtet sind, ein Impressum auf ihrer Homepage zu veröffentlichen. Immerhin sind bei einem Impressum die Angaben zum Namen, der Anschrift, Telefonnummer sowie E-Mail-Adresse des Betreibers der Homepage erforderlich. Daten, die immer weniger Menschen gerne öffentlich bekannt geben wollen. Demgegenüber steht die Gefahr, dass Betreiber von Websites die gegen die sehr strengen Impressumspflichten verstoßen, von darauf spezialisierten Anwalts-Kanzleien kostenpflichtig abgemahnt werden. Die Kosten können bei einer solchen Abmahnung schnell in den fünfstelligen Bereich geraten. Entsprechend blank liegen dann die Nerven der Betroffenen.


In dem folgenden Ratgeber-Text wird vor allem erklärt, unter welchen Umständen sich Betreiber von privaten Websites dazu entschließen sollten, ein Impressum auf ihren Seiten zu veröffentlichen und wie man ein Impressum gestaltet. Darüber hinaus geben wir Ihnen Informationen, wie man mit einem Homepage-Baukasten auch ohne Programmierkenntnisse eine private Website mit Impressum erstellen kann und wir geben Ihnen Hinweise und Tipps für die Auswahl des richtigen Anbieters.


Was sollte bei einer privaten Homepage mit Impressum beachtet werden?

Die Grenze zu geschäftsmäßigen Online-Diensten

Der Paragraf 5 des deutschen Telemediengesetzes (TMG) spricht davon, dass alle geschäftsmäßigen Online-Dienste ein Impressum benötigen. Damit stellt sich die Frage, was ein „geschäftsmäßiger Online-Dienst“ eigentlich ist. Fakt ist, dass der Gesetzgeber den Begriff geschäftsmäßiger Online-Dienst sehr weit fasst: Nicht nur Online Shops oder Firmen-Homepages sind geschäftsmäßig ausgerichtet und unterliegen damit der Impressumspflicht. Auch eine private Homepage, auf der Werbebanner oder Partner-Programme wie beispielsweise von Amazon veröffentlicht werden, fallen darunter. Dabei spielt es keine Rolle, ob oder wie hohe Einnahmen damit generiert werden. Ausschlaggebend ist hier vielmehr die Absicht, überhaupt Einnahmen erzielen zu wollen. Dies gilt sowohl für private als auch gewerbliche Homepage-Betreiber.


Die Grauzone Blog


Auch Anbieter journalistischer Inhalte, die zur Meinungsbildung beitragen können, fallen unter die Impressumspflicht. Hier ist die Rechtsprechung aber noch nicht ganz klar, inwiefern Blogs zu journalistischen Inhalten gezählt werden können. Betreiber von Blogs sollten daher auf jeden Fall ein Impressum in ihre Homepage einbinden. Viele Blogs fallen außerdem auch in den Bereich „geschäftsmäßige Homepage“, da auf ihnen Werbeanzeigen geschalten werden oder Partnerprogramme laufen.


Die rein private Homepage


Diese ist definiert als Homepage für rein private und familiäre Zwecke – also beispielsweise für Familienmitglieder, für Freunde oder für ein rein privates Hobby. Der Paragraf 55 des deutschen Rundfunkstaatsvertrags geht so wie das Telemediengesetz davon aus, dass für diese Websites kein Impressum nötig ist. Dazu darf bei den Betreibern in keiner Form die Absicht vorhanden sein, Gewinne zu erzielen. Ebenso sollte davon Abstand genommen werden, auf der privaten Website einen Blog zu betreiben oder gar journalistische Inhalte online zu stellen. Wer sich dabei nicht hundertprozentig sicher ist, sollte in jedem Fall seine Website mit einem Impressum versehen.


Der Weg zum Impressum


Entscheidet man sich für ein Impressum, muss dieses auf der Website „leicht erkennbar, unmittelbar erreichbar und ständig verfügbar“ sein. Bei vielen Websites findet man einen direkten Link zum Impressum auf jeder einzelnen Unterseite, meist dezent gehalten im untersten Bereich (im sogenannten Footer).


Was ein Impressum im Detail alles enthalten sollte, ist von den jeweiligen Betreibern der Website abhängig. Für ein Impressum auf einem halb-privaten Blog gibt es andere Vorgaben wie für einen umsatzsteuerpflichtigen Einzelunternehmer oder eine Aktiengesellschaft. Im privaten Bereich enthält ein Impressum in der Praxis vor allem folgende Angaben: Name des Website-Betreibers, eine ladungsfähige Adresse (also kein Postfach) sowie Angaben zur schnellen Kontaktaufnahme – also in der Regel eine E-Mail-Adresse und eine Telefonnummer. Sollen auf der Website auch journalistisch-redaktionelle Inhalte online gestellt werden, muss auch der für den Inhalt Verantwortliche mit Namen und Anschrift bekannt gegeben werden. Wer 100% auf Nummer sicher gehen möchte, beauftragt mit der Gestaltung eines Impressums den Anwalt seines Vertrauens. Im privaten oder halb-privaten Bereich ist ein Impressum-Generator allerdings meist ausreichend. Unterhttps://www.e-recht24.de/impressum-generator.html lässt sich beispielsweise in kürzester Zeit ein passendes Impressum erzeugen und anschließend auf der eigenen Homepage einfügen.


Hierauf sollten Sie bei der Auswahl achten:

Bei der Auswahl eines geeigneten Baukastens gilt es, sich bereits im Vorfeld Gedanken über den möglichen Funktionsumfang zu machen. Während für eine private Homepage zum Beispiel mehrere hundert Postfächer unnötig sind, sind folgende Ausstattungsmerkmale sehr zu empfehlen:


Webseite ohne Werbung des Anbieters


Werbung wird meist von Anbietern kostenloser Homepage Baukästen auf der Website der Kunden platziert. Gratis Baukästen sind meist werbefinanziert. Für die Besucher der Website, also auch eventuell Mitarbeiter von Abmahn-Kanzleien, ist jedoch oft nicht sofort ersichtlich, ob die Werbung dort von dem Betreiber der Website oder dem Anbieter des Homepage Baukastens platziert wurde. In jedem Fall wirkt eine private Website ohne fremde Werbung seriöser und nutzerfreundlicher.


Eigene Internet-Adresse


Wer einen Baukasten mit einer eigenen Internet-Adresse wählt, bei dem wird der Name des Anbieters des Homepage Baukastens nicht in der Internet-Adresse angezeigt. Außerdem kann er die Domain-Endung, also beispielsweise .de oder .org, vollkommen unabhängig vom Anbieter selbst auswählen. Wer auf diese Option verzichtet, dessen Internet-Adresse lautet dann zum Beispiel "http://name-der-homepage.anbietername.com". Die Internet-Adresse "http://name-der-homepage.de" sieht im Gegensatz dazu um einiges besser aus und lässt sich zudem leichter merken.


Für Smartphone und Tablet optimiert


Auch für eine private Homepage ist mittlerweile eine optimierte Darstellung nicht nur auf PC-Monitoren, sondern auch auf den kleinen Displays von Smartphones und Tablets Pflicht. Immerhin erfolgen ca. 50 Prozent aller Website-Aufrufe von mobilen Geräten aus. Selbst wenn sich der Besucher auf dem Nachhauseweg zunächst nur einen kleinen Überblick verschaffen möchte, ob sich ein ausführlicher Besuch der Website am heimischen PC lohnt, sollte die Darstellung auf dem Smartphone ohne Probleme funktionieren. Gute Homepage-Baukästen erstellen automatisch Websites, die auf sämtlichen Monitor-Größen optimal laufen.


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„Homepage-Ratgeber.de“-Redaktion
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