Gestaltung einer Kindergarten-Homepage

...Schritt-für-Schritt zum eigenen erfolgreichen Internetauftritt!

Die Homepage eines Kindergartens ist ihr Aushängeschild im Internet. Überzeugt die Website durch ein professionelles Layout und informative Texte, wirkt sich dies positiv auf das Image des Kindergartens aus.


Im Folgenden zeigen wir, was man bei der Gestaltung einer Kindergarten-Homepage beachten sollte. Dabei geben wir Tipps zum Layout, zu der optimalen Ansprache in den Texten und zur richtigen Verwendung von Medien.


Welche Farben eignen sich für eine Kindergarten-Homepage?

Bei einem Kindergarten denkt man natürlich als erstes als spielende, fröhliche Kinder. Folglich sollten sich auch fröhliche Farben auf der Website wiederfinden. So zum Beispiel ein knalliges Gelb, ein leuchtendes Grün oder ein kräftiges Rot.


Weniger geeignet sind hingegen nüchterne Farben wie Braun, Schwarz oder Grau. Diese wirken kühl und passen nicht zu einem Kindergarten – einem Ort, der mit Spiel, Spaß und Freude assoziiert wird.


Wer eine Kindergarten-Website mit einem Homepage-Baukasten gestalten möchte, sollte jedoch darauf achten, dass man es mit den bunten Farben nicht übertreibt. Trotz des Spaßes und der Freude, die die Website vermitteln soll, sollte der Kindergarten gleichzeitig auch professionell wirken. Schließlich richtet sich die Website vornehmlich an die Eltern der Kinder. Und diese legen nicht nur Wert darauf, dass es ihren Kindern im Kindergarten, den sie auswählen gefällt, sondern auch, dass dort pädagogisch gearbeitet wird und eine frühkindliche Förderung stattfindet.


Empfehlenswert ist es deshalb, nicht zu viele unterschiedliche Farbelemente zu verwenden, um die Website nicht wie einen Comic wirken zu lassen.  


Was sollte beim Layout einer Kindergarten-Homepage beachtet werden?

Im Internet findet man Websites mit unterschiedlichen Navigationslösungen. Als Standard hat sich dabei eine waagerechte Navigation durchgesetzt, bei der die einzelnen Menüpunkte in einer Leiste oberhalb der Website platziert sind. Alternativ findet man bei vielen Websites auch Navigationslösungen, bei der die Menüpunkte in einer vertikalen Spalte auf der linken oder rechten Seite untergebracht sind.


Empfehlenswert ist für eine Website für einen Kindergarten eine waagerechte Navigationslösung. Der Grund dafür ist simpel. Eine Kindergarten-Website braucht in der Regel nur eine Handvoll Menüpunkte (zum Beispiel Träger, Über uns, Gruppen, Konzept und Aktuelles). Diese Punkte lassen sich problemlos in einer horizontalen Navigation unterbringen. Das hat den Vorteil, dass die Navigation den Besuchern sofort ins Auge fällt und diese direkt den Website-Bereich aufrufen können, für den sie sich am meisten interessieren.


Wer eine Homepage für einen Kindergarten gestalten möchte, kann bei der Auswahl des Layouts testen, ob er eine Seitenleiste, eine sogenannte Sidebar auf der Website platzieren will. Das ist mit jedem gängigen Homepage-Baukasten kein Problem. Eine solche Seitenleiste wird an der linken oder rechten Seite einer Website platziert und wird auf jeder Seite der Homepage eingeblendet. Also gleichermaßen auf der Startseite sowie auf vorhandenen Unterseiten, auf denen beispielsweise die Gruppen, das Konzept und das Erzieher-Team vorgestellt werden. Solche Sidebars werden gerne dazu genutzt, die wichtigsten Informationen auf einer Website auf jeder einzelnen Seite zugänglich zu machen. Bei einem Kindergarten könnten das beispielsweise die Angabe der Telefonnummer der Kita, die Kontaktadresse der Leitung (Anschrift, E-Mail-Adresse) und die Öffnungszeiten sein.  


Möglich wäre es beispielsweise, solch eine Sidebar an der rechten Seite einer Kindergarten-Website unterzubringen und in der linken Spalte ein kontextbasiertes Menü bereitzustellen. Das klingt kompliziert, ist es aber eigentlich gar nicht. Ruft der Besucher beispielsweise in der Hauptnavigation den Menüpunkt „Einrichtung“, findet er auf der Website einen einleitenden Text und kann anschließend über das Untermenü zwischen Punkten wie „Raumaufteilung“, „Außengelände“, „Unser Team“ etc. wählen, wofür er sich im Einzelnen interessiert. Der Vorteil: So wirkt eine Website textlich nicht überladen. Besucher bekommen immer nur einzelne „Text-Häppchen“ serviert.


Was sollte bei Texten für eine Kindergarten-Homepage beachtet werden?

Mit einer Kindergarten-Homepage richtet man sich in erster Linie an Eltern, die die Kindergärten in ihrer Umgebung kennenlernen möchten, um zu entscheiden, welche Kita für ihr Kind die beste Wahl ist. Das sollte man bei der Erstellung der Texte immer im Gedächtnis behalten!


Für die Ansprache ist deshalb ein seriöser Sprachstil empfehlenswert, bei dem die Leser nicht direkt angesprochen werden. Eine direkte Ansprache wie „Hier können Sie sicher sein, dass sich Ihr Kind wohlfühlt!“ würde klingen, als würde der Kindergarten händeringend nach neuen Kindern suchen müssen – was Eltern skeptisch machen würde, warum diese Kita offenbar von anderen Eltern nicht so gut wahrgenommen wird.


Achten sollte man bei der Gestaltung der Texte außerdem darauf, dass man sich nicht dazu verleiten lässt, das komplette Kita-Konzept mit einem Umfang von fünfzig DIN-A4-Seiten unbedingt auf der Website unterbringen zu wollen. Die Lesegewohnheiten im Internet sind andere als beispielsweise bei Romanen. Während Bücher stringent vom Anfang bis zum Ende gelesen werden, überfliegen die meisten Internetnutzer Texte nur, um nach Abschnitten zu suchen, die sie besonders interessieren.


Lange Textblöcke sind deshalb für Websites völlig ungeeignet. Stattdessen sollte man Texte in viele kleine Abschnitte unterteilen und diese mit Zwischenüberschriften versehen. So kann sich jeder Leser genau die Abschnitte heraussuchen, für die er sich am meisten interessiert.


Was sollte bei der Verwendung von Medien auf einer Kindergarten-Website beachtet werden?

Tipps zu Bildern:


Bilder sind für Kindergarten-Websites von großer Bedeutung. So können sich Eltern schon im Internet den Außenbereich und die einzelnen Gruppenräume eines Kindergartens anschauen, um sich einen ersten Eindruck zu verschaffen.


Grundsätzlich kann es auch nicht schaden, zusätzlich zu Raum- und Übersichtsfotos auch Fotos von täglichen Aktivitäten zu veröffentlichen. Beispielsweise von der Früherziehung, wenn die Kinder das „Zahlenland“ und das „Buchstabenland“ kennenlernen. Oder natürlich auch von Bastelgruppen, wenn beispielsweise Laternen für den anstehenden St. Martins-Umzug in liebevoller Detailarbeit gemeinsam mit den Kindern gestaltet werden. Beachtet werden muss aber unbedingt, dass bei jedem Foto, bei dem ein Kindergartenkind zu sehen ist, die Erlaubnis der Eltern zur Veröffentlichung eingeholt werden muss.


Tipps zu Videos:


Auch Videos sind natürlich gut dazu geeignet, um den Kindergarten den Website-Besuchern vorzustellen. Der Vorteil: Die Besucher müssen sich nicht durch Texte „kämpfen“, sondern bekommen alles Wissenswerte bequem im Film serviert.


Empfehlenswert ist die Einbindung von Videos aber nur dann, wenn es sich dabei um professionell erstelltes Material handelt. Beispielsweise um einen Image-Film, der von einer Produktionsgesellschaft erstellt wurde. Selbst erstellte Handy-Videos wirken hingegen unprofessionell und schrecken Eltern eher ab, als sie von der Qualität eines Kindergartens zu überzeugen. Auch bei Videos gilt: Von jedem Kind, das im Video zu sehen ist, bedarf es einer Erlaubnis der Eltern zur Veröffentlichung der Bilder! 


Markus Siek Erstellt von:
Markus Siek
Homepage Experte
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