Gestaltung einer Immobilien-Homepage

...Schritt-für-Schritt zum eigenen erfolgreichen Internetauftritt!

Wer heutzutage nach einer Immobilie sucht, verlässt sich nicht auf die Annoncen der Tageszeitung, sondern sucht im Internet nach Angeboten. Hier ist der Markt groß und unübersichtlich. Umso wichtiger ist es aufzufallen, sich abzuheben und seriös und professionell zu präsentieren. Der erste Eindruck zählt! Innerhalb von Sekunden entscheidet sich ein Nutzer auf der Seite zu bleiben oder nach einer Alternative im Internet zu suchen. Eine grafisch top gestaltete Website ist zwar kein Garant für den Erfolg im Internet, sollte aber für eine Immobilienfirma eine Selbstverständlichkeit sein. Schließlich geht es hier um höhere Beträge – und da ist eine starke Vertrauensbasis Voraussetzung für die Kundenbindung. Umso wichtiger ist es, den Kunden mit einem passenden Design abzuholen. Die richtige Farbwahl und das Layout spielt dabei eine ebenso große Rolle, wie der Einsatz von Text und anderen Medien. In diesem Beitrag führen wir die wichtigsten Regeln zur Gestaltung einer erfolgreichen Immobilien-Homepage auf.


Welche Farben eignen sich für eine Immobilien-Homepage?

Der Kunde muss sich direkt in der ersten Sekunde aufgehoben fühlen und Vertrauen verspüren. Die durch Farben transportierten Assoziationen beeinflussen unser Empfinden und unsere Emotionen. Daher sollte man sich beim Farbkonzept der Immobilienhomepage einmal genauer mit der psychologischen Wirkung von Farbtönen beschäftigen. Doch welche Farben sind geeignet für eine Immobilien-Webseite? Schaut man sich im Internet nach Immobilien-Seiten um, so fällt auf, dass besonders viele Seiten in den Farben Blau, Gelb, Grün und Grau gestaltet sind. Ein Blick auf die Erkenntnis über die Wirkung von Farben auf unser Gemüt, erklärt das Ganze.


Die Farbe Blau fördert Ruhe und innere Kraft und schafft Vertrauen. Gelbtöne wirken anregend und stimulierend auf unseren Geist und stimmen uns freundlich, aktiv und heiter. Diese Farben assoziieren wir mit Vitalität, Ausgelassenheit, Optimismus, Kraft und Wärme – also alles Dinge, die man auch mit seinem Zuhause in Verbindung bringt. Die Farbe Grün stellt eine Art Sonderfall dar, sie wirkt zwar beruhigend und ausgleichend, hat jedoch auch eine erfrischende und regenerative Wirkung. Die Farbe Grau wird häufig als Textfarbe verwendet, sie wirkt neutral und hat keine direkte Wirkung auf unser Gemüt.


Im Übrigen liegen die Farben Blau und Grün bei beiden Geschlechtern ganz vorne in der Beliebtheitsskala. Es empfiehlt sich also genauestens zu definieren, welche Assoziationen ausgelöst werden sollen.


Was sollte bei dem Layout einer Immobilien-Homepage beachtet werden?

Eine Webseite für eine Immobilienfirma sollte ein Höchstmaß an Professionalität und Vertrauenswürdigkeit demonstrieren. Klare und übersichtliche Strukturen sorgen dafür, dass sich Besucher rasch auf der Website zurechtfinden und ohne Umwege zu den Informationen gelangen, nach denen sie suchen.


Das Navigationsmenü sollte übersichtlich und gut strukturiert sein und nicht zu viele Unterpunkte beinhalten, so dass der Nutzer in wenigen Klicks an sein Ziel kommt und sich nicht im Menü verläuft. Wie das Menü angeordnet werden soll, ob vertikal oder horizontal, darüber scheiden sich die Geister und die Experten. Letztendlich bleibt dies Geschmackssache. Doch auch hier gilt: weniger ist mehr. Bei einer größeren Menge an angebotenen Objekten, sollten das Menü verschiedene Kategorien aufweisen. Damit Website-Besucher bestimmte Immobilien schnell und direkt finden, empfiehlt sich zudem eine Suchfunktion mit entsprechenden Filtern.


Die Spaltenanzahl der jeweiligen Seiten hängt von deren Funktion ab. Während auf der Startseite auf einem Desktop-PC ein bis drei Spalten empfehlenswert sind, können es bei Überblicksseiten mitunter auch mehr sein. Entscheidend dabei ist, dass Besucher die Inhalte – insbesondere die angebotenen Immobilien –nutzerfreundlich wahrnehmen können.


Immer wichtiger wird dabei, dass eine Website auf verschiedenen Geräten – vom Stand-PC bis zum Smartphone – optimal funktioniert. Gerade im Bereich Immobilien ist eine große Zugriffsrate von unterwegs zu verzeichnen, da der Kunde sich vermutlich verschiedene Objekte anschaut und vor Ort mit seinem Tablet oder Smartphone abgleichen wird. Unter einem responsivem Design bzw. responsivem Layout versteht man, dass eine Website so gestaltet wird, dass sie auf unterschiedlichsten Geräten ein Maximum an Nutzerfreundlichkeit aufweist.


Was sollte hinsichtlich der Texte für eine Immobilien-Homepage beachtet werden?

Zu viel Text führt schnell zu Verwirrung des Nutzers. Die Textpassagen sollten daher kurz, kompakt formuliert und in einem seriösen Schreibstil verfasst sein. Zu jedem Menüpunkt, bzw. zu jedem angebotenen Objekt sollte ein kurzer Fließtext erstellt werden. Die Satzlängen sollten hierbei 14-20 Wörter nicht übersteigen und auf komplizierte Sätze sollte verzichtet werden. Die relevanten Informationen zu den angebotenen Mietobjekten, wie Größe in Quadratmetern, Höhe des Mietzinses und Datum des möglichen Bezugs, sollten auf den ersten Blick erkennbar sein. Ob der Nutzer, bzw. der Kunde persönlich angesprochen wird, muss individuell entschieden werden. Entscheidet man ich für eine persönliche Ansprache, sollte der Kunde in jedem Fall gesiezt werden, um ein seriöses Bild der Firma zu vermitteln.


Die verwendete Schriftart und die Schriftgrößen dienen vor allem dazu, die Seriosität und die Vertrauenswürdigkeit des jeweiligen Immobilienunternehmens zu unterstreichen. Wegen der besseren Lesbarkeit sind serifenlose Schriften für Websites besser geeignet. Damit die Seite nicht zu chaotisch wirkt, sollten nicht mehr als eine Haupt- und zwei verschiedene Unterüberschriften Verwendung finden. Je stärker der Kontrast zwischen Schriftfarbe und Hintergrund, desto leichter lesbar ist der Text.


Was sollte bei der Verwendung von Medien bei einer Immobilien-Homepage beachtet werden?

Mindestens ebenso wichtig wie der Text ist im Falle einer Immobilienhomepage das Einbinden von Bildern und mitunter auch von Video-Material, um dem Kunden im Vorfeld visuell die Objekte näher zu bringen.


Tipps zu Bildern:

Die Verwendung von Fotos ist gerade bei einer Immobilien-Homepage ein wichtiger Punkt. Bilder eignen sich hervorragend dazu, den Website-Besuchern einen realistischen Eindruck von einer Immobilie zu vermitteln. Als Grundregel gilt: je mehr Fotos, desto genauer der Eindruck, den ein potenzieller Käufer oder Mieter von einem bestimmten Objekt bekommt. Die Fotos sollten authentisch sein und nicht zu sehr „geschönt“ wirken. Doch gerade „Aufmacher-Bilder“, die Interesse für eine bestimmte Immobilie erwecken, müssen hinsichtlich Qualität bestimmten Mindestanforderungen entsprechen. Schließich sollen potenzielle Kunden dazu animiert werden, sich näher mit der jeweiligen Immobilie zu befassen.


Die Bilder sollten zentral positioniert werden, so dass noch Platz für eine kurze Beschreibung der Fotos bleibt. Durch Anklicken können die Bilder vom Besucher vergrößert werden.


Tipps zu Videos:

Was für Bilder zutrifft, gilt meist auch für die Verwendung von Videomaterial. Videos liegen im Trend, zwingend erforderlich sind sie allerdings für eine Immobilien-Homepage (noch) nicht. Wer als Betreiber einer Immobilien-Website überlegt, Videos von seinen Objekten online zu stellen, sollte sich mit den neuen 360-Grad-Kameras auseinandersetzten. Diese neue Technik ermöglicht es, Gebäude oder Wohnungen in Echtzeit über das Internet zu „betreten“ und sich in Ruhe in allen Richtungen umzuschauen. Das hat den großen Vorteil, dem potentiellen Kunden schon vor dem ersten Betreten des Objekts ein Gefühl für die Immobilie zu vermitteln. Zudem kann dies vielfach unnötige Termine ausschließen, da der Kunde ja schon weiß, was ihn erwartet und er sich nicht aus Texten und Buchstaben ein Bild zwischen den Zeilen machen muss. Auch hier sollten die Videos zentral eingebettet werden und durch Anklicken auf den kompletten Bildschirm vergrößert werden können.


So wie bei Aufmacher-Bildern, müssen auch bei Videos bestimmte Qualitätsstandards eingehalten werden. Verwackelte Aufnahmen mit dem Smartphone wirken unprofessionell – wer sich für Videos entscheidet, sollte sich darüber bewusst sein, dass er Zeit und / oder Geld in diese Mediengattung investieren muss. Wer nicht dazu bereit ist, setzt besser auf gute Fotos.


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„Homepage-Ratgeber.de“-Redaktion
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