Gestaltung einer Feuerwehr-Homepage

...Schritt-für-Schritt zum eigenen erfolgreichen Internetauftritt!

Egal ob Brandeinsätze, Unfallhilfe oder Katastrophenschutz. Die Feuerwehr ist ein enorm wichtiger Teil einer gut funktionierenden Gesellschaft und für unzählige Aufgaben zuständig. In den meisten Fällen wird sie dann gerufen, wenn es Notfälle gibt. Doch eine Feuerwehr macht viel mehr als nur das. Um Interessierten einen Überblick und umfangreiche Informationen zur Feuerwehr zu liefern, kann eine eigene Website eingerichtet werden.


Bei der Gestaltung gibt es einige grundlegende Dinge zu beachten, damit die Homepage auch ihren geforderten Zweck erfüllt. Der nun folgende Ratgebertext soll dabei behilflich sein, ein passendes Farbschema, ein übersichtliches Layout und die angemessene Medienverwendung zu finden.


Welche Farben eignen sich für eine Feuerwehr-Homepage?

Es liegt auf der Hand, dass eine Feuerwehr-Website in Rottönen gestaltet werden kann. Nur sollte darauf geachtet werden, dass Rot nicht zu exzessiv verwendet wird. Denn dadurch würde die Seite einen aggressiven, und somit ausladenden Touch bekommen. So ist es zu empfehlen, die dezenten Rottöne mit weiteren Farben zu kombinieren. In diesem Fall würde ein helles Blau oder unterschiedlichste Grautöne gut dazu passen.


Natürlich gibt es auch einige Farben, die definitiv nicht in Frage kommen. Lila und Orange passen zum Beispiel gar nicht. Auch Grün und Pink würden bei einer Feuerwehr-Homepage keinen Sinn ergeben. Im Endeffekt sollte also darauf geachtet werden, dass jegliche Farben gut zum Feuerwehr-Rot passen. Weiterhin sollte versucht werden, die Seite hell und einladend zu gestalten. Schließlich möchte die Seite einen positiven, helfenden Eindruck beim Besucher erwecken.


Was sollte bei dem Layout einer Feuerwehr-Homepage berücksichtigt werden?

Da der Anspruch einer Feuerwehr durch und durch ernsthaft und seriös ist, sollte sich dies auch in dem Layout der Website wiederfinden. Dementsprechend ist die Gestaltung schlicht und einfach, aber auch nicht zu langweilig. Viele Feuerwehr-Websites arbeiten dabei mit einer senkrechten Navigationszeile. Auf diese Weise haben die Besucher der Website alle wichtigen Menüseiten zum Anklicken stets im Blick.


Wie auch die Navigationszeile, sollte sich die gesamte Website senkrecht ausrichten. Somit können sich die Gäste der Homepage ganz einfach durch die Seite scrollen. Auch eine Seitenleiste kann integriert werden. Diese sollte aber nur die wirklich wichtigsten Informationen, wie zum Beispiel Kontaktdaten oder aktuelle Kurzinformationen bereithalten. Anderweitig würden die Ränder, und die gesamte Homepage überfrachtet werden.


Auf der Website sollten maximal zwei Spalten verwendet werden. Eher angebracht ist sogar nur eine Spalte, da so der Fokus der Gäste gezielt auf die zu vermittelnden Informationen gelenkt werden kann. Im Endeffekt ist es also von entscheidender Wichtigkeit, ein seriöses und somit einfaches Layout zu wählen. Nur so kann Vertrauen erweckt werden.


Außerdem gilt es zu beachten, dass auch die mobile Ansicht angepasst wird. Dies liegt schon darin begründet, dass die meisten Menschen heute auch mit dem Smartphone durchs Netz surfen.


Was sollte hinsichtlich der Texte für eine Feuerwehr-Homepage berücksichtigt werden?

So wie das Layout, sollten auch die Texte einer Feuerwehr-Homepage seriös wirken. Auf diese Weise kann den Besuchern gezeigt werden, dass sie ihren Feuerwehrleuten vertrauen und jederzeit auf sie zählen können. Dementsprechend werden die Gäste der Homepage selbstverständlich gesiezt.


Der Umfang des Textes hängt stark von den jeweiligen Unterseiten ab. Die „Über uns“-Seite oder die Seite mit den vergangenen Einsätzen können ruhig ausführliche Texte enthalten. So bekommt der Gast der Homepage einen guten Eindruck vom Feuerwehr-Team. Auch die Unterseite „Jugendfeuerwehr“ kann mit ausführlichen Texten punkten und somit neue Mitglieder zum Vorbeischauen einladen. Termine, Kontaktformulare und Notruf-Nummer sollten eher weniger Text beinhalten. Hier geht es rein um die Informationen, welche auf einen Blick zu finden sein müssen.


Auch die verwendete Schriftart einer Feuerwehr-Homepage sollte seriös sein. Hier können besten Gewissens die gängigen Schriftarten wie Times New Roman, Arial oder Helvetica Light benutzt werden.  Das gleiche gilt bei der Schriftgröße. 11 bis 13 Punkte sind gut lesbar, nicht zu klein und nicht zu groß. Überschriften und Zwischenüberschriften sollten in einem gesunden Verhältnis zur Schriftgröße des Textes stehen. Sie sollen sich deutlich abheben, aber den Gast nicht durch Übergröße erschlagen.


Was sollte bei der Verwendung von Medien auf einer Feuerwehr-Homepage beachtet werden?

Informationen müssen nicht immer in Textform vermittelt werden. In der Regel verfügen Feuerwehren über zahlreiche Bilder von Einsätzen, Wettbewerben und Veranstaltungen. Oftmals gibt es auch Video-Mitschnitte davon. Bilder und Videos sind eine optimale Möglichkeit, schnell aktuelle Informationen auf eine Homepage zu stellen, ohne viel Zeit mit dem Schreiben und korrigieren von Texten verbringen zu müssen.


Tipps zu Bildern:

Bilder schaffen Emotionen, Vertrauen und Aufmerksamkeit – und sind fixer Bestandteil jeder Feuerwehr-Homepage. Da bei Feuerwehren genügend Bildmaterial vorhanden ist, sollten durchwegs Original-Bilder verwendet werden. Die wesentliche Frage beim Einsatz von Bildern auf einer Feuerwehr-Homepage ist, wie „reißerisch“ diese sein sollten – etwa wenn es um Fotos von dramatischen Einsätzen geht.


Im Prinzip ist eine Feuerwehr eine Hilfsorganisation, deren Website Vertrauen, Verlässlichkeit und Seriosität ausstrahlen sollte. Dementsprechend sollten auch die Bilder ausgewählt werden. Zum einen müssen sie beim Besucher Interesse wecken, zum anderen aber den seriösen Charakter der Organisation betonen. „Dramatische“ Bilder von Einsätzen sollten sich am besten in einem eigenen Bereich wiederfinden, ebenso wie Bilder zu Veranstaltungen.


Speziell bei Fotos von Einsätzen ist sehr strikt darauf zu achten, dass die Bilder die Persönlichkeitsrechte und Würde der Betroffenen nicht verletzten – nicht nur aus ethischer und rechtlicher Sicht, sondern auch, weil dies auch die Feuerwehr als Hilfsorganisation in ein schlechtes Licht rücken würde.


Mittlerweile haben sich auf Websites Bildergalerien bewährt, bei denen sich die Besucher Fotos zu einem bestimmten Thema der Reihe nach ansehen. Die Bilder können rasch online gestellt werden, abgesehen von einigen Titeln und Bildunterschriften ist nur wenig Text notwendig.


Beim Hochladen von Fotos sollte man unbedingt darauf achten, dass die Dateigröße der Bilder den Anforderungen auf der Website gerade entspricht. Unnötig große Bild-Dateien kosten Speicherplatz und machen eine Homepage bei schlechter Internet-Verbindung sehr langsam.


Wichtig bei der Verwendung von Bildern auf den Standardseiten einer Feuerwehr-Homepage ist, dass diese optisch zur Website passen. Sowohl inhaltlich als auch farblich. Der Platz der Bilder kann frei gewählt werden, sollte aber stets eine Linie verfolgen. Wer links Text und rechts Bilder platziert, sollte dies generell so weiterführen.


Tipps zu Videos:


Was für Bilder gilt, trifft meist auch für Videos zu. Stellt sich eine Feuerwehr in einem Video generell vor, sollte auf professionelle Qualität geachtet werden – auch um die Seriosität einer Feuerwehr als Hilfsorganisation zu unterstreichen. Mitschnitte von Einsätzen oder Wettbewerben leben dagegen von ihrer Authentizität und Echtheit. Bei spannenden Inhalten und wenn diese Videos in speziellen Bereichen der Website zu sehen sind, braucht der Anspruch an die Qualität der Filme dabei nicht besonders hoch zu sein.


Wer Videos auf seiner Homepage stellen möchte, hat prinzipiell zwei Möglichkeiten: Entweder man lädt die Videos zuerst auf Plattformen wie YouTube hoch und bettet sie anschließend auf der Website ein. Dies hat den Vorteil, dass die Videos über YouTube einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden und dass man sich Speicherplatz spart. Die Nachteile: Es besteht die Möglichkeit, dass die Website-Besucher weitere Feuerwehr-Videos ansehen und damit von der Homepage abspringen. Zudem gibt man an YouTube bestimmte Verwertungsrechte ab. Die Alternative ist, die Videos direkt auf die Website hochzuladen. Dies erfordert mehr Speicherplatz, zudem wird dem Video weniger Aufmerksamkeit zuteil.


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Lennart Zech
Homepage-Experte
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