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Suchmaschinenwerbung (SEA): Alle Infos

...Hier finden Sie alles Wissenswerte zum Thema

Internetnutzer finden neue Internetseiten meistens über Suchmaschinen. Die Platzierung einer Homepage auf google, bing und vergleichbaren Diensten ist aus diesem Grund sehr wichtig - auch um neue Nutzer zu erreichen. Knapp ein Viertel der Nutzer von Suchmaschinen schauen sich nur die Ergebnisse auf der ersten Seite an. Nach der zweiten Ergebnisseite steigen schon mehr als die Hälfte der Nutzer aus und werden auf eine Homepage in diesem Bereich gar nicht erst aufmerksam. Wer mit seiner Homepage auf Seite drei, vier oder fünf der Ergebnisseiten gelistet ist, hat demnach immer weniger Chancen gefunden zu werden.

Um die eigene Homepage in den Ergebnissen besser zu präsentieren, gibt es zwei Möglichkeiten: die Suchmaschinenoptimierung, die von den meisten Homepagebaukästen angeboten wird, und die Suchmaschinenwerbung. Letztere Variante wird in diesem Text ausführlich erklärt und auf ihre Vor- und Nachteile geprüft.


Suchmaschinenwerbung im Unterschied zur Suchmaschinenoptimierung

Optimiert man eine Homepage für Suchmaschinen, rutscht sie in der Ergebnisliste weiter nach vorne. Bietet die Seite aber keinen innovativen Service an oder ist die Konkurrenz im Internet zu stark, hat diese Möglichkeit ihre Grenzen. Die Website eines kleinen Schuhladens wird sich auch mit Suchmaschinenoptimierung in den Ergebnissen nicht vor den großen Ketten finden lassen. Eine effektivere Methode auf die Seite zu verweisen ist in diesem Fall das sogenannte „Search Engine Advertising“ (SEA), also Suchmaschinenwerbung.

Im Unterschied zur einfachen Suchmaschinenoptimierung, die nur die Relevanz einer Homepage in den Ergebnissen beeinflusst, wird für Suchmaschinenwerbung ein Budget benötigt. Gegen Bezahlung führen die Suchmaschinenanbieter die Homepage mit kurzem Text ganz oben oder am rechten Rand bei den sogenannten „Paid Searches“ auf. Die bezahlten Suchanzeigen sind demnach dezent als Werbung bei den entsprechenden Suchergebnissen ausgewiesen


Funktionsweise der Werbung

Im Gegensatz zu herkömmlicher Anzeigenwerbung, bei der für jedes Banner bezahlt werden muss, wird bei der Suchmaschinenwerbung nur ein Geldbetrag fällig, wenn das Ergebnis auch tatsächlich angeklickt wird. Homepagebetreiber können verschiedene Schlagworte wählen, bei deren Suche die eigene Seite in den Ergebnissen gezeigt werden soll. Dabei ist auch eine geographische Begrenzung möglich. So kann zum Beispiel verhindert werden, dass die Seite eines kleinen Schuhgeschäfts in München in den Ergebnissen aufgeführt wird, wenn jemand in Berlin nach neuen Sandalen sucht.

Beliebte Schlagwörter werden bei Google zwischen verschieden Interessenten versteigert. Welcher Betrag für ein Schlagwort geboten werden sollte, lässt sich unter anderem in Googles SEA-Programm Adwords (adwords.google.com) einsehen. Dort kann auch nachgesehen werden, wie oft ein Wort täglich in den Suchanfragen auftaucht und welchen Wettbewerb es von der Konkurrenz um ein Schlagwort gibt.


Vor- und Nachteile von Suchmaschinen-Werbung

+ Der Homepagebetreiber muss nur zahlen, wenn die Anzeige geklickt wird. Die Werbung verursacht also nur Kosten, wenn sie auch tatsächlich erfolgreich ist.

+ Sobald das Werbebudget für einzelne Schlagwörter festgelegt ist, startet die Kampagne. Der Effekt tritt damit sofort ein, während die Suchmaschinenoptimierung ein langwieriger Prozess ist.

+ Der Seitenbesitzer hat volle Kontrolle über die Kosten, da er das Budget im Voraus festlegt.

- Im Gegensatz zur Suchmaschinenoptimierung fallen für die Werbung Kosten an. Für eine erfolgreiche Vermarktung der Homepage muss zuerst einmal investiert werden.


Die richtige Werbung

Es gibt kein Patentrezept für die perfekte Suchmaschinenwerbung. Um effektiv für den eigenen Internet-Auftritt zu werben, sollte angestrebt werden mit den Anzeigen möglichst viele Menschen zu erreichen, für die die eigene Homepage relevant ist. Und das bei dem geringstmöglichen Kostenaufwand. Die zuvor erwähnte geographische Einschränkung hilft schon dabei, das Suchergebnis nur für die Zielgruppe zu zeigen. Zudem hilft die Überlegung, welche Schlagwörter am besten auf die eigenen Angebote und Leistungen passen, um festzulegen, welches Wort welches Budget erhalten soll. Außerdem sollte immer ein Blick auf den Erfolg der Kampagne gerichtet werden. Lohnen sich die Kosten im Vergleich zum Nutzen nicht, sollte über eine Umverteilung des Budgets nachgedacht werden. Das Einrichten der Kampagne ist keine Einmal-Aktion, sondern Suchmaschinenwerbung muss stetig kontrolliert und angepasst werden.


Eine Kampagne starten

Bevor eine Kampagne gestartet werden kann, gibt es einige Dinge zu beachten. Zuerst einmal muss ein Budget festgelegt werden und die Suchbegriffe auf die es aufgeteilt werden soll. Der Erfolg der Suchmaschinenwerbung hängt allerdings nicht am Budget alleine, sondern wird auch maßgeblich vom Suchvolumen, also der Häufigkeit mit der ein Begriff in die Suchmaschine eingetippt wird, bestimmt. Sind Begriffe und Budget festgelegt, fehlt nur noch ein kurzer Text, der später unter dem Ergebnis angezeigt wird. In diesem kurzen Abschnitt sollte besonders hervorgehoben werden, was die eigene Homepage von vergleichbaren Angeboten unterscheidet.


Hilfestellung durch Programme

Das bekannteste Programm für Suchmaschinenwerbung ist Google Adwords (http://www.google.com/adwords/). Mit knapp 95% Marktanteil ist Google auch die für Werbung relevanteste Suchmaschine. Mit dem Programm lässt sich die eigene Kampagne schnell starten und betreuen. Budget und Schlagwörter können im Hinblick auf das Suchvolumen der einzelnen Wörter schnell angepasst werden. Auch andere Suchmaschinen bieten Programme zur Verwaltung der Suchmaschinenwerbung an. Oft können die Einstellungen von Google Adwords auch übernommen werden.


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„Homepage-Ratgeber.de“-Redaktion
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