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Wix.com: So kannst Du deine Website für Suchmaschinen optimieren (SEO)

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Glaubt man einer Statistik von Statista, gibt es heute rund eine Milliarde Webseiten weltweit [1]. In diesem Meer aus Webseiten genau die Seite zu finden, nach der man sucht, ist möglich Dank Suchmaschinen wie Google und Co.


Doch nur weil man eine eigene Website betreibt, heißt das nicht im Umkehrschluss, dass diese von den Suchmaschinen bei bestimmten Suchanfragen auch gefunden werden muss. Und genau hier kommt Suchmaschinenoptimierung bzw. SEO (englisch für Search Engine Optimization) ins Spiel. Bei SEO geht es vor allem darum, eine Website so zu optimieren, dass sie für die Suchmaschinen bei passenden Suchanfragen schnell gefunden werden kann – und dabei möglichst unter den vordersten Suchergebnissen angezeigt wird.


Wie SEO bei einer Website funktioniert die mit dem Homepage-Baukasten von Wix erstellt wurde, erfährst Du in dieser Anleitung. Außerdem bekommst Du hier wertvolle SEO Tips für Deine Website bei Wix. Eine bereits erstellte Website beim Anbieter wird vorausgesetzt.   

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Ist das mit Wix möglich?
Ja
Mit Zusatzkosten verbunden?
Nein
Schwierigkeitsgrad?
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Zeitaufwand
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Hinweis: Um den Inhalt Deiner Website für Suchmaschinen zu optimieren, hast Du drei Möglichkeiten:


1.     Die Seiteneinstellungen aller Unterseiten anpassen

2.     Texte nach SEO-Kriterien optimieren 

3.     Bilder für Suchmaschinen sichtbar machen


Diese drei Möglichkeiten werden wir uns nachfolgend genauer anschauen.

1 Einstellungen für die Suchmaschinenoptimierung vornehmen

Logge Dich zunächst bei Wix ein und gehe in den Website-Editor, also in den Bearbeitungsbereich jener Website, die Du für Suchmaschinen optimieren möchtest. Im Website-Editor Du links oben neben dem WIX-Logo das „Seitenmenü“. Per Klick öffnet sich dieses Menü und zeigt Dir alle Unterseiten Deiner Website an. In der Zeile jeder einzelnen Unterseite findest Du einen Kreis mit drei Punkten im rechten Bereich.

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Ein Klick auf dieses Symbol öffnet ein weiteres Fenster mit Menüpunkten. Klicke hier auf den Punkt „SEO (Google)“. Wiederum öffnet sich ein neues Fenster, wo Du nun alle Einstellungen vornehmen kannst, um die gewählte Unterseite für Suchmaschinen zu optimieren.  


2 Seitentitel, Seitenbeschreibung, Schlüsselwörter und URL anpassen

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In dem neuen Fenster hast Du nun mehrere Felder, die Du ausfüllen solltest. Es beginnt mit dem Seitentitel. Gib hier den Namen Deiner Homepage ein und füge eine Beschreibung des Themas Deiner Website in 55 – 70 Zeichen (einschließlich Leerzeichen) hinzu (zum Beispiel „Vereinsname XY | Tennis“).

Hinweis: Der Seitentitel Deiner Webseite wird oben im Browserfensters angezeigt. Zudem wird er als Kurztitel angezeigt, wenn sich ein Seitenbesucher die Seite in seine Favoriten speichert.


Das nächste Feld ist die Seitenbeschreibung. Schreibe hier hinein, worum es auf Deiner Website geht. Hierbei gilt: Fasse Dich kurz und verwende möglichst die wichtigsten „Keywords“ (englisch für Schlüsselwörter) Deiner Seite. Die Beschreibung sollte aus 50 – 160 Zeichen (einschließlich Leerzeichen) bestehen. Die Seitenbeschreibung erleichtert den Suchmaschinen die Einordnung der Seiteninhalte. Weiterhin wird die Beschreibung in den Suchergebnissen als Vorschau angezeigt.


Das nächste Feld ist das Feld für Keywords, wo Du bis zu 10 prägnante Schlüsselwörter mit Komma getrennt einfügen kannst. Etwas vereinfacht gesagt sind Keywords jene Wörter bzw. Wortgruppen, unter welchen Du bei der Google-Suche gefunden werden möchtest. In der Regel bewerten es Suchmaschinen positiv, wenn diese Keywords auf eine möglichst „natürliche“ Art und Weise in den Texten der Website vorkommen. Schlüsselworte, die nichts mit den Inhalten eine Website zu tun haben, werden von Suchmaschinen meist ignoriert bzw. die Seite wird „abgestraft“.


In der Zeile darunter hast Du die Möglichkeit mittels Schieberegler „Diese Seite aus den Suchergebnissen auszublenden“. Wenn diese Option aktiviert wird, kann Deine Seite bei der Suche von Schlüsselwörtern und Sätzen in Suchmaschinen nicht gefunden werden. Das ist sinnvoll, wenn Du die Website noch nicht veröffentlichen möchtest.


Zu guter Letzt kannst Du noch den hinteren Teil Deiner Seiten-URL (Webadresse) anpassen. Per Klick auf den Button „OK“ speicherst Du die Änderung.


Hinweis: Ganz unten in diesem Fenster findest Du einen Button Namens „Vorschau bei Google“. Öffne ihn per Klick und schaue Dir an, wie Deine Seiten-URL, Dein Seitentitel und die Seitenbeschreibung dem Suchenden bei Google angezeigt wird. Stelle Dir dabei die grundlegende Frage: „Weckt diese Vorschau Interesse beim Sucher, so dass er Deine Seite aufruft?“ 


3 Texte nach SEO-Kriterien optimieren

Die Inhalte und Texte einer Website nach SEO-Kriterien zu optimieren ist eine der zeitaufwändigsten Aufgaben bei der Suchmaschinenoptimierung. Denn es geht hierbei darum, die Inhalte auf bestimmte Schlüsselworte bzw. Keywords hin zu optimieren, mit denen Du gefunden werden willst. Die Texte geben den Suchmaschinen Futter: Sie sind die Inhalte, die die Suchmaschinen am einfachsten auswerten können. Mach Dir deshalb im Vorfeld klar, welche die wichtigsten Keywords Deiner Website sind (Wörter oder Wortkombinationen) und bringe sie dann in den Überschriften und den Texten unter.


Achtung: Keywords sind zwar der Schlüssel für gutes SEO. Für Suchmaschinen zählt jedoch die Mischung aus Relevanz, Zusammenhang und Keywords innerhalb der Webseiten-Texte. Nur Keywords alleine reichen nicht aus.


Hinweis: Um ein optimales Suchergebnis zu ermöglichen, ist ein Perspektivwechsel sinnvoll. Versetze Dich in die Lage des Suchenden. Welche Begriffe würde er bei Google eingeben, wenn er nach Deinem Angebot suchen würde.


Auch Links sind ein enorm wichtiger Bestandteil von SEO-Maßnahmen. Wenn Du intern innerhalb Deiner Seite verlinkst und dabei Wörter wie „hier erfährst Du mehr“ verknüpfst, verschenkst Du wertvolle Schlüsselwörter. Nutze stattdessen Verlinkungen wie zum Beispiel: „Mehr Infos zum Tennisspielen im Verein XY“, wenn Du etwa die Begriffe „Tennisspielen“ und „Verein XY“ als Keywords verwendest.


4 Bilder für Suchmaschinen sichtbar machen

Auch Bilder, die Du auf Deiner Website hinzufügst, können von Suchmaschinen gefunden werden. Denn es ist möglich, Bilder mittels „Alt-Text“ (alternativen Text) zu beschreiben, so dass sie für Suchmaschinen sichtbar werden. Mit dem Alt-Text beschreibst Du wörtlich, was auf dem jeweiligen Bild zu sehen ist.


Keine Angst, die alternativen Bildtexte sind nicht auf der Website zu sehen. Sie sind nur für Suchmaschinen und „Screenreader“ (englisch für „Bildschirmvorleser“) lesbar. Da Screenreader für Blinde und sehbehinderte Menschen enorm wichtig sind beim Surfen im Internet, optimierst Du Deine Seite so nicht nur für Suchmaschinen, sondern machst sie gleichzeitig barrierefrei nutzbar.

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Klicke im Bearbeitungsbereich auf das Bild, bei dem Du Alt-Text hinzufügen möchtest. Über dem Bild erscheint jetzt das „Einstellungs-Symbol“ (zweites Symbol von links). Klicke darauf und es öffnet sich das Einstellungsfenster. Hier findest Du den Abschnitt „Bildtext“. Darunter ist das Feld, in dem Du die Bildbeschreibung vornehmen bzw. den Alt-Text eingeben kannst. Verwende bei der Beschreibung wiederum wichtige und zum Bild passende Keywords.

Hinweis: Auch der Name eines Bildes ist für Suchmaschinen relevant. Bezeichne Deine Bilder bspw. besser mit einem Namen wie „Mitspielername-Tennisvereinxy.jpg“ als etwa mit „DSC_148.jpg“.


Quellen

[1] Statista: „Anzahl der Webseiten weltweit in den Jahren 1992 bis 2016“, https://de.statista.com/statistik/daten/studie/290274/umfrage/anzahl-der-webseiten-weltweit/, 02.12.2016.


Der Autor
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Sören Theussig
Ich arbeite seit 2012 als (fester und freier) Online- und Social-Media-Redakteur und verfasse Artikel über innovative Technologien und Web-Trends.

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